Archive for the ‘_kreativ lernen’ Category

GRUNDTVIG-COMENIUS-geförderter EU-Kurs auf Lanzarote // In Service Grant-Course on Lanzarote

Samstag, November 15th, 2008

Einladung zu unserem EU-geförderten Kurs auf Lanzarote
Comenius/GRUNDTVIG Database Reference No: DE-2009-843-003

„Das Fremde und Ich – eine Ästhetik des Reisens”
Ein Projekt des EU-Bildungsprogrammes für lebenslanges Lernen (PLL) der Generaldirektion für Bildung und Kultur

Wie nehmen Sie das Fremde wahr? Fordert es Sie heraus? Erfordert es Toleranz? Gibt es Unterschiede zwischen „dem Fremden“ und „Vertrauten“? Gibt es Faktoren der Europäisierung, die Sie gefühlsmäßig irritieren? Wie gehen Sie mit inneren Konflikten um?

Im Zeitalter von Globalisierung und Migration begleiten das Neue und Fremde unseren beruflichen Alltag. Wir bieten Ihnen in einem einwöchigen Seminar inmitten der Naturschönheiten Lanzarotes die Möglichkeit zur künstlerischen Auseinandersetzung unter der professionellen Leitung der Berliner Künstlerin Karin Rosenberg

 

 

Alle Info’s zur Kursbeschreibung und Bewerbung:
http://www.art-aspects.de/de/europa/comenius_grundtvig.html

 

Invitation to our course on the island of Lanzarote
Comenius/GRUNDTVIG Database Reference No: DE-2009-843-003

“The Foreign and Me - The Aesthetic of Travel” A project in cooperation with the European Educational Program for Life-long Learning (PLL)

In which way do you perceive the Strange? Is it challenging you? Does it require tolerance? What is the difference between something “strange” and something “familiar“? Are there aspects of Europeanization, that confound you? What is your strategy in dealing with inner conflicts emanating from the confrontation with the “Other”?

Living in the age of globalization and migration, we are permanently being confronted with new and strange situations and qualities. The one-week seminar that will take place on Lanzarote in June 2009, offers you the possibility of an artistic examination of the issue under the special direction of the Berlin-based artist Karin Rosenberg

Any Information and course-description you’ll find here:
http://www.art-aspects.de/en/europa/comenius_grundtvig.html

39,90 - Ein Film von Jan Kounen

Sonntag, August 3rd, 2008

 

„Alles ist käuflich: die Liebe, die Kunst, der Planet Erde, Sie, ich.“ Octave Parango (Jean Dujardin) hat es geschafft – zumindest oberflächlich betrachtet. Er ist jung, talentiert, schwimmt im Geld und gehört zu den erfolgreichsten Kreativen seines Fachs. Seine Welt ist die Werbebranche. Er arbeitet für die größte Agentur „Ross & Witchkraft“ in Paris und entscheidet heute, was die Welt morgen kaufen wird. Octave sieht nicht aus, als wäre er aus einem Werbespot entsprungen – sondern besser! Die Frauen stehen bei ihm Schlange. Octave schreibt innerhalb weniger Minuten seine Kreativkonzepte und wird als Genie gefeiert.

39_90

www.myspace.com/neununddreissigneunzig

Er legt die schönsten Models flach und feiert die rauschendsten Partys. Erst als er seine große Liebe Sophie (Vahina Giocante) trifft und wieder verliert, gerät seine Leben auf der Überholspur ins Wanken. Octave erkennt, dass er selbst ein Opfer des Systems ist und beginnt an sich und seiner Scheinwelt zu zweifeln. Er will Sophie um jeden Preis zurückerobern und der oberflächlichen Werbewelt einen Denkzettel verpassen, die sie so schnell nicht vergessen wird…

 

„99 Francs“, F 2007, 100 min, R: Jan Kounen, D: Jean Dujardin, Patrick Millie, Kinostart: 31.7.

Quelle: www.alamodefilm.de

Downshifting - der freiwillige Sprung von der Karriereleiter

Sonntag, Mai 18th, 2008


polylog Downshifting @ www.polylog.tv/fightclub.

PRO: Ständige Erreichbarkeit, globale Vernetzung, Informationsflut rund um die Uhr - immer öfter steigen entnervte Karrieremenschen aus.

CONTRA: Wer den Notwendigkeiten der modernen Arbeitswelt nicht gewachsen ist, kann gern in den Tag hinein leben - vielleicht macht ja eine Privatinsolvenz glücklicher.

Quelle: www.polylog.tv
rbb Fernsehen, Redaktion Polylux, 08.05.2008 23:49, Potsdam

einsichten.fhtw-berlin - Werkschau 2007

Freitag, Juli 6th, 2007

web_auspacken_01.jpg

AUSPACKEN!

Studenten und Absolventen des Fachbereichs Gestaltung der FHTW Berlin zeigen, wofür es sich lohnt zu studieren!

So, 22. Juli ab 14 Uhr + Mo, 23. Juli 2007 10–16 Uhr

Wer?

Studenten von Kommunikationsdesign, Bekleidungstechnik / Konfektion, Modedesign, Museumskunde und Konservierung / Restaurierung / Grabungstechnik an der FHTW öffnen ihre Türen zum nigelnagelneuen Campus, zeigen Ergebnisse, schicken ihre Arbeiten auf den Laufsteg und lassen sich von Euch zwei Tage lang auf die Finger gucken. Auf einem Designmarkt packen wir aus, was in professioneller Arbeit im und neben dem Studium entsteht und beweisen, wie sich Studieren in barer Münze auszahlen kann.

Wir freuen uns darauf, Euch unseren neuen Campus zu zeigen, mit Euch ins Gespräch zu kommen und Sonntag abend zu feiern.

Was gibts?

- Präsentation von Semester- und Projektarbeiten
- Diplompräsentationen
- Modeschauen
- Mappenschau
- Vorträge
- Videos und Filme
- Designmarkt
- Sonntagsparty mit Livebands und DJs

» Das Programm als PDF zum Download.

Wo?

- FHTW, Campus Wilhelminenhof, Wilhelminenhofstraße 75 a, 12459 Berlin

Eine Wegbeschreibung und Infos zum Campus Wilhelminenhof gibt es hier: http://www.fhtw-berlin.de/Die_FHTW/Standorte/OSW.html

PRESSE, BLOG ODER FREUND VON GUTER GESTALTUNG!?

Bitte weitersagen! Ihr könnt gern folgenden Banner auf euer Website einbinden und uns verlinken:

fhtw_werkschau_banner.gif

Der Link zu dem Banner: http://www.einsichten.fhtw-berlin.de/fhtw_werkschau_banner.gif

web_auspacken_02.jpg

Quelle: www.einsichten.fhtw-berlin.de

ON CALL / AUF ABRUF

Mittwoch, Juni 20th, 2007

5.—14. Juli 2007 / 5th—14th July 2007, Dresden

on-call-bloga.gifTemporäre Räume in Budapest und Dresden

Das Projekt fragt nach der aktuellen Situation junger kultureller Initiativen in Budapest und Dresden. Die
Initiativen sind in beiden postsozialistischen Städten mit einer Raumpolitik gemäß einer bloß ökonomischen Logik konfrontiert. ON CALL behauptet dagegen den Wert gemeinschaftlichen Handelns und die Notwendigkeit, diesem Möglichkeitsräume zu eröffnen. Zur Debatte stehen die Konzepte und Bedingungen jeweils genutzter Räume sowie die Motivationen, neue zu etablieren ebenso wie ihre Position in der ‚Öffentlichkeit‘ städtischer Gemeinwesen. Das Projekt soll in beiden Städten den Bekanntheitsgrad und die Akzeptanz langfristig angelegter kultureller Initiativen und ihrer Räume fördern.

Temporary used spaces in Budapest and Dresden

The project asks for the present situation of young cultural initiatives in Budapest und Dresden. In both
post-socialist cities these initiatives are confronted with a city development dominated by neoliberal economics. In contrast ON CALL declares the value and quality of collective action and the need to open up ‚Möglichkeitsräume‘ (sites of possibility) for it. The concepts and conditions of presently used spaces and the motivation to establish new ones will be debated as well as their position in the ‚public sphere‘ of urban communities. The project will improve the profile and the acceptance of the long-term cultural initiatives and their spaces in both cities.

Programme und Adressen im PDF Download / Programs and addresses in the pdf Download: ON CALL_PDF

“Kreativer Kampf gegen uniforme Massenware”

Montag, Juni 11th, 2007


Polylog Massenware Konsum Globalisierung @ www.polylog.tv/videothek.

“Schluss mit dem Einheitsbrei! Aus den Billigprodukten von … und … machen junge Kreative rare Einzelstücke.”

Quelle: www.polylog.tv
rbb Fernsehen, Redaktion Polylux, 24.05.2007 23:43, Potsdam

PORT PERFORMANCE Workshop in Berlin 18.-28. Juli (User: portperformance)

Sonntag, Juni 10th, 2007

port performance berlin

PORT PERFORMANCE WORKSHOP in Berlin

Port Performance in Berlin !? … A mistake?

No! Port Performance is invited by the Association for Artistical Researches Berlin to the project “Irrtumsforschung” (research of mistake), for to realize a Port Performance Workshop with contentual link.

The third Port Performance workshop will take place in the Kunstfabrik am Flutgraben and the location at the river Spree at the former cargo harbour “replace” the portcity at the sea, where Port Performance is normally active.

The mistake or the failure or the misunderstanding will be the research field during the workshop. Learning and individual developement based on mistakes and failures is not to understand in a negative way, but more as an understanding of searching and finding. It is not about, that one fails, but more how. In an creative process, that has the aim to put a mental idea in to practise, there are all the time points where we fail. This potential we will discover and use for to develope and realise art performances.

The workshop will be given by the international Performance-artists and –teachers Angelika Fojtuch and BBB Johannes Deimling. The aim of the workshop is to work out an Art-Performance and its final public presentation. We will realize specifical excercises that will help to transform own ideas into a performative work. The center of the workshop focuses the perception of the own personality and the communication with the body. Own perception and selfexperiences characterize the feeling in dealing with body, time and space in performance art as well as in ordinary communication. To understand his body as a tool and to use this tool in his own communications is the main value of this workshop. Besides this artistical offer we give some cultural specials.

OFFER:

- develop an Art Performance with technical, pedagogical and artistical guidance

- performative excercises in various conditions, in- and outdoor (focus on: body, time, space, concentration, endurance, … in groups and individual)

- final public presentation of the performance (media promotion and invitation card) and finishing celebration

- videodocumentation of the workshop (DVD, personal exemplar)

- documentation on PORT PERFORMANCE website

- contacts to artitsts, curators and art institutions in Berlin

- to get known of and cooperate with other like-minded people from other countries

- context of the place, Berlin as a metropolis and art centrum, history and culture

- free accodomation in Berlin (ten days)

- helping in booking the travel (searching for cheap flights and connections by train or bus)

● teaching language: english

● timetable: 18.07.2007 Arrival in Berlin, first meeting

18.-27.07.2007 Workshop with exercises and further activities in Berlin

27.07.2007 Public presentation CUMA #3 in Kunstfarbrik am Flutgraben, Berlin

28.07.2007 Finish and departure from Berlin

● Price: (without travel and victuals) 250,-€ (410 CHF, 4000 EEK, 1000 PLN, 330 USD)

● The workshop will be advertised in various european countries and is open for all young peoples and young performers and art students (minimum age 18 years).

● The workshop take place at least with 8 participants. If there are more than 20 people we will work in two groups.

● Applicationforms can be ordered by e-mail info@portperformance.net or by telephone 0049 (0)174 1434361, 0048 – 607206416

● Deadline for applications 4th of july 2007

Die Buchcover-Verschwörung: Warum sehen die alle gleich aus? (User: mind-fields)

Sonntag, Juni 3rd, 2007

Es ist schon merkwürdig. Streift man durch die Buchhandlungen, fällt einem auf, dass die Cover vieler Neuerscheinungen nach dem gleichen Muster gestaltet sind: Flächenfüllende Illustrationen aus organischen Formen, gerne mit Körperteilen von Menschen oder Tieren kombiniert, durchzogen von einer handgemalt anmutenden Typografie, die Aufschluss über Titel und Autor gibt. Woher diese Ähnlichkeit?

450262.jpg

Begonnen hat alles mit Jonathan Safran Foers “Alles ist erleuchtet”, dessen Cover von Jonathan Gray unter dem Künstlernamen Gray318 gestaltet wurde. Gemalte Lettern füllen den gesamten Buchdeckel und fügen sich zu einer Illustration. Vielleicht noch berühmter ist das Cover von Foers zweitem Roman „Extrem laut und unglaublich nah“. Für diejenigen, die es nicht kennen: Es ist das mit der Hand, in der ebensolche hand- (oder mund-)gemalten Lettern herumtanzen. Weitere Beispiele für Covergestaltungen, die diesem Prinzip zu folgen scheinen: “Die alltägliche Physik des Unglücks” (Marisha Pessl), “Unentschlossen” (Benjamin Kunkel), “Eine echt verrückte Story” (Ned Vizzini) oder auch die Vorderseite des im Juli erscheinenden Buches “Nicht so schlimm” (Nicolas Fargues). Damit nicht genug: Die Computerfirma HP zitiert eben diese Gestaltungsprinzipien in ihrer aktuellen Werbekampagne auf das Deutlichste:

450263.jpg

Woher diese Ähnlichkeiten? „Dass sich Cover-Motive teilweise so ähnlich sehen, trifft nur auf eine bestimmte Art von Büchern zu und hängt natürlich mit der Zielgruppe zusammen. Covergestaltung ist ein Verkaufsargument, und diese Art von Buchcover funktioniert offenbar bei bestimmten Kundengruppen“, sagt Veronika Günther von der Werbeagentur Wunderamt. Sie hat das Thema Buchcovergestaltung für ihre Diplomarbeit gewählt. Dafür hat sie zahlreiche literarische Genres auf deren Gestaltungsmerkmale hin analysiert und festgestellt: Jedes Genre hat seinen eigenen Gestaltungs-Code. „Dan-Brown-Bücher sehen sich ja auch alle ziemlich ähnlich“, stellt Veronika fest. Illuminati, Diabolus, Sakrileg – sie alle haben diese sakral anmutenden Schriftzüge und mysteriös-angegruselte Cover-Illustrationen. Verlage suchen nach einem passenden Look für einen Autor, erklärt sie weiter. Diese so genannte Autorenausstattung bleibt natürlich bestehen, wenn sich ein Buch gut verkauft, denn man hofft, dass die Leser das Folgewerk wiedererkennen, wenn es dem Vorgänger äußerlich ähnelt.
Sind die sich stark ähnelnden Cover also einfach ein Zeichen dafür, dass Verlage keine Risiken eingehen wollen und erfolgreiche Gestaltungskonzepte einfach kopieren?

Manche Konzepte setzen sich eben durch, sagt Chrissi Jülich vom Designbüro NABF, genau wie bei vielen anderen Dingen, bei denen gestalterische Aspekte eine Rolle spielen. In den Neunzigerjahren waren Grafikdesigns oft sehr schriftorientiert. Irgendjemand setzte zum Beispiel den ‚Bauhaus’-Font auf ein Plattencover, und plötzlich tauchte diese Schriftart überall auf – in der Werbung, auf T-Shirts, in Magazinen und so weiter. Oder diese Spät-Neunziger-Mode, Porträts mit extrem hohen Kontrastwerten zu versehen, so dass nur noch helle und dunkle Flächen übrigbleiben. So etwas denken sich mutige Grafikdesigner aus, und wenn es funktioniert, findet man das Konzept später in der Sparkassen-Werbekampagne wieder. Spätestens dann weiß jeder: Es ist Zeit für was Neues. Wenn man wissen will, was gerade massenkompatibel ist, dann sollte man mal einen Blick auf diese vorgefertigten MySpace-Seiten-Layouts werfen. Das ist so was wie der Supermarkt der grafischen Gestaltungsmöglichkeiten. Wenn man in dieser Hinsicht ganz weit vorne mitmischen will, sollte man es so schon mal nicht machen.

Die Gilde der Buchcoverdesigner für die junge bis mitteljunge Zielgruppe hat sich also auf handgemalte Illustrationen eingeschossen. Bücher mit diesem Outfit verkaufen sich momentan ganz gut und HP scheint auf diesen Zug einfach aufzuspringen und sich so die Popularität eines Jonathan Safran Foer zunutze zu machen. Was die Bücher betrifft: Zwar bleibt die Vielfalt durch die Gleichschaltung äußerer Erscheinungsbilder auf der Strecke, aber immerhin findet man bei diesen Beispielen was Gutes zum Lesen, wenn man hinter die Fassade schaut. Und wie jeder weiß, sollte man ein Buch nicht nach seinem Cover beurteilen.

ressource: web; jetzt.de

PRO qm - Dresden - thematische Buchhandlung

Donnerstag, März 15th, 2007

kreatives-proletariat.jpgproqm-dresden.jpg

Ich wohne nun schon wirklich lange in Dresden und ich kenne auch das Kunsthaus in der Inneren Neustadt. Doch noch nie ist mir aufgefallen das dieser Buchladen der im Kunsthaus ein PRO qm - thematische Buchhandlung ist. www.pro-qm.de

Zu finden ist die Buchhandlung:

Rähnitzgasse 8 / 01097 Dresden

Geöffnet:

Di. bis Fr. 14 - 19 Uhr & Sa./So. 12 - 20 Uhr
(Die Öffnungszeiten können abweichen.)

(Fotoquelle: http://www.phonocake.org)

Typologie: Klassische Flyer und ihre Botschaft (User: mind-fields)

Samstag, Januar 13th, 2007

01.jpgDer Danceparty-Flyer

Layout-Idee: Alter, das muss diesmal so richtig geil aussehen! Sexy, verstehste?

Wie sieht der aus: Hell, strahlend, mit Stimmungsfarben (gerne Apricot, Pink, metallicblau), stets überladen mit atmosphärischen Einfällen und solariumgebräunter Sonne, Mond und Sterne. Dazu Körperteile in über- natürlicher Knackigkeit und Plakativität (Tropfen auf Hintern, Hintern auf Tropfen, Hintern mit lasziven Frauengesichtern in der Mitte), 3-D-Typographie ohne Klein- buchstaben. Hintendrauf: Sponsorwerbung, zum Beispiel: Autohaus Neuner.

Inhalt: Höchstens Information über die Anzahl der bereitgestellten Areas

Papier: Dünn, sehr dünn und immer das normalste Format.

Slogans: Convicted in Time!
Dancemania Vol. 06!
Flirtfactory Mainfranken goes Pornparty!
Partyboost-Countdown.Klassischer DJ-Name: DJ TemKekk (NY, Ibiza)

Was der Flyer nicht sagt: Dass die knackigen Girls auf dem Flyer bezahlt sind und nur in Käfigen tanzen, dass DJ TemKekk (NY) einen weißen Anzug mit silbernem Hemd und Cowboyhut trägt, dass es zwar eine RedBull-Hostess aber keine Garderobe gibt und dass die Türsteher nur auf Bewährung draußen sind.

Was passiert mit dem Flyer: Er liegt hundertfach in den Pfützen des Industriegeländes, auf dem die Dancemania-Party stattfindet. Oder er liegt angekokelt im Regionalzug.

02.jpg
Der Metalflyer

Layout-Idee: Mächtig

Wie sieht er aus: Gefährlich, wie aus Eisen, so dass man Angst hat, ihn anzufassen. Viel Dornen und Runenkram, außerdem gotische Kirchenportale, mittelalterliche Kriegswaffen, viel grau, braun, Metall und schwarz und Dornenkranz feat. Katzenbuckel. Außerdem wichtig - Metalbands legen großen Wert auf ihre ganz individuelle-furchteinflößende Typographie. Besonders beliebt dabei: Buchstaben mit zackigen Spitzen, Buchstaben mit handgemauerten Serifen, brennende Buchstaben und solche, die aussehen wie aus Granit gemeißelt.

Inhalt: Bloß nicht zuviel harmloser Scheiß – lieber noch ein paar Drachenköpfe oder vielleicht ein Gruselfinger.

Papier: Hochglanz (wirkt gefährlicher und kälter)

Slogan: Raise the Dead!
DARKANDDEATH 2
Nekromantic-Night
Metal-O-Drom

Klassischer DJ-Name: DJ Priest / DJ Thor (The Hammer)

Was der Flyer nicht sagt: Dass zur Metal-Night am Freitagabend nur die größten Spießer überhaupt gehen, nämlich Metal-Fans und dass die Bands nach dem Konzert duschen und die Gitarristen ihre Haare mit kleinen weichen Gummibändern zusammenknoddeln.
Was passiert mit dem Flyer: Er wird kistenweise entsorgt, wenn der örtliche Konzertveranstalter (Edelwhite Entertainment) endlich Insolvenz anmeldet.

03.jpgDer Trance-Flyer

Layout-Idee: Der Flyer ist die Party!

Wie sieht der aus:
Form follows Wirrness: Spiralnebel, psychotische Neonmuster, maximale Turbulenz bei gleichzeitiger Wahrung farblichen Durcheinanders. Dazu Symbole: Tetris-Steine, Türen von Raumschiffen oder gleich Aliens mit großen, toten Augen. Seltener: Laserkanonen und schmelzende Zahlen. In der Provinz oft: smaragfarbene Turbinen.

Inhalt: -

Papier: Dünn, glänzig, mit scharfen Kanten. Format gerne auch mal quer oder ausserhalb der DIN-Norm.

Slogans: Psychoshuttle
Trancemission 9
Leaving Earth tonight
OUTTER SPACE CONTACT!
In der Provinz auch immer noch gerne: Große UFO-Party am Donnerstag

Klassischer DJ-Name: DJ Intersolar (Traunreut, Abyss)

Was der Flyer nicht sagt: Trance machen nur noch hängen gebliebene Hausmänner und ein paar verwirrte Ex-Gothic-Mädels, deren Klamotten nach Zimtschmutz und Kiffe riechen.
Was passiert mit dem Flyer: Er wird daheim im Reihenmittelhaus auf einer Magnetnotiztafel von MöbelLutz festgepinnt, unter der sich jeder Gast auch die Plateauschuhe ausziehen muss.

05.jpgDer Themenparty-Flyer

Layout-Idee: Hallo Promo-Agentur, wir brauchen einen Flyer für Leute, die eigentlich keine Flyer mehr lesen und bitte billig.

Wie sieht er aus: Übersichtlich, klar strukturiert, keinesfalls überladen sondern zurückgenommen, schließlich muss der Flyer gelesen werden und nicht nur blinken.

Inhalt: Umfangreich: Bierpreise (Bier/Rüscherl 1 Euro), Programmhöhepunkte (Live: Gitta von Gitta&Paul) , Zielpublikum (Single Ladies & Sugardaddys / Junggbliebene), Postleitzahl, Parkplatzsituation, Anfahrtskizze

Papier: Bodenständige Papierqualität, kein Luxuskram.

Slogan: Jung wie man sich fühlt-Party
Roaring Twenties Rudolfszell
Schlagersahne
Michel-in-der-Suppenschüssel-Party

Klassischer DJ-Name: DJ Jochen Biehl / DJ Frankieboy

Was der Flyer nicht sagt: Dass er nur Leute angelockt hat, die eigentlich keine Flyer mehr lesen weil sie überhaupt nicht mehr aus dem Haus gehen oder die schon lange auf eine Party warten, die speziell auf ihre (Kann ja nicht jeder gleich sein!) Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Was passiert mit dem Flyer: Er wird in Liebesbriefen beigelegt, mit dem Vermerk: Jutta, erinnerst du dich noch an unsere erste Nacht? Habe den Zettel nur deswegen aufgehoben. verliebtgrins, Miss you! Ulf.

04.jpgDer Punkkonzert-Flyer

Layout-Idee: Scheiße, schon um halb vier, ey, und keiner weiß, dass wir heute spielen.

Wie sieht er aus: Wie Punk. Ungelenk, schwarzweiß, übereinfach und über- untalentiert, gekritzelt oder mit Kartoffeldruck, vollgeschissen oder mit Rändern von Bierflaschen. Typo gerne Kinderschrift oder Schreibmaschine.

Inhalt: Vor allem Bandname und gelegentlich auch noch ein pointiertes politisches Statement (Kill Faschos! / Umgehungsstraße Malching jetzt!) Eher selten genauer Auftrittsort, stattdessen konspiratives Kürzel (Juze / Keller). Auf keinen Fall: Anfangszeit.

Papier: grobes altes Papier vom Speicher, abgerissener Karton, Bierdeckel etc.

Slogan: Außer Fuck! eigentlich keine die über die zu erwartenden Akteure hinausgeht. Die Botschaft dahinter sagt natürlich: Egal ob ihr Wichser kommt, wir schädeln uns heute abend wenigstens mal ganz offiziell weg, hähä.

Klassischer DJ-Name: Mütze, Pinsche, Korn, Atzo, Kralle, Asso, Alder

Was der Flyer nicht sagt: Die Band hat nicht nur keine Lust zum Flyer drucken sondern auch nicht auf ein ganzes Konzert, deswegen lässt sich der Sänger nach dem dritten Lied einfach rückwärts ins Publikum fallen und knallt dabei gegen den Kicker. Die Kollegen feuern ihm noch ein paar Flaschen hinterher und nehmen dann den Laden auseinander.

Was passiert mit dem Flyer: Entweder: Weil derjenige der ihn im Suff gekritzelt hat später eine erfolgreiche Künstlerkarriere stemmt, wird der Flyer zur gesuchten Rarität und der Taschen-Verlag bringt ein Buch mit den 53434 wegweisendsten Punk-Flyer heraus.
Oder: Er wird vor Ort kultisch verehrt, weil es nur drei davon gab und man sich damit an die eigene wilde Zeit erinnert.

06.jpgDer Indiepopflyer

Layout-Idee: Ich habe auf dem Flohmarkt so stylishe Dinge entdeckt, die müssen drauf – Lotte hat doch ne Lomo.

Wie sieht er aus: Zum Anbeißen, entweder kindisch-süß, oder nostalgisch-cool. Hauptsache und jedenfalls: ironisch! Und in technicolor, mit alten Fernsehern, Autos oder Musikinstrumenten. Auf keinen Fall: modern. Und bitte nicht: ernst. Farbtöne sind braun, prilblumig, orange. Typographie gerne bullig, gemütlich.

Inhalt: Politisch korrekt, leicht nerdig, alle wichtigen Infos plus Verweis auf die Homepage (und den Filzladen) von demjenigen, der den Flyer gestaltet hat.

Papier: Festes gutes Papier, gerne ungewöhnliche Formate (Polaroid).

Slogans: LoFi und Spaß dabei!
Britpop und Artverwandtes
pure indie fun (ironisch)

Klassischer DJ-Name: DJ Phonoboy / DJ Kartoffelbrot

Was der Flyer nicht sagt: Von wegen coole alte Verstärker und 60’s-Glam – es sind eben doch wieder nur die pickligen Ringelpulli-Jungs mit ihren Bundeswehrschuhen da und der DJ spielt schon um viertel vor zwölf Bitter Sweet Symphony, die Toilette ist verstopft und das Bier warm.Was passiert mit dem Flyer: Er wird von Mädchenhänden in WG-Küchen aufgehängt und von Jungshänden als Lesezeichen in Der Fänger im Roggen benutzt.

resource: jetzt.de
images: jetzt.de

Qualitätserhöhung von Fotos/Grafiken

Donnerstag, Dezember 7th, 2006

Für alle die Ideen im Kopf haben und diese gern umsetzten würden, aber nicht wissen wie. Gibt es ab jetzt jeden Monat eine Lehrvorlage wie man etwas gestalten, erstellen oder bearbeiten kann. Diese hilft dir dabei dich z.B. in einem Bildbearbeitungsprogramm zurecht zu finden.

Im Monat Dezember geht es um die Bildqualität. Hier wird dir gezeigt wie groß die Bildqualität für einen Druck sein muss und wie man das macht. (Dieses Angebot ist noch im Aufbau und wird in von mal zu mal Optimiert.)

Du kannst die Vorlage ganz einfach mit einem klick auf den vorgegeben Link Öffnen oder runter lande. Die Größe beträgt A4 und es ist das für alle zu öffnende Datenform JPEG.