grüße an alle denen das bild was sagt

Januar 21st, 2010

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Skinacht-Contest

November 13th, 2009

Als Projektleiter des „Skinachts-Contest möchte ich euch gerne auf den folgenden Wettbewerb aufmerksam machen.

Die Tiroler-Bergbahn-Söll lädt zur Denkarbeit ein – für eines der grössten zusammenhängenden Skigebiete Österreichs werden junge, innovative Gestaltungsideen gesucht. Mit dem Wettbewerb “Skinacht-Contest” wollen wir jungen Designern, Künstlern, Architekten und Leuten mit verrückten Ideen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die Gelegenheit bieten sich an einem Projekt der besonderen Art mit einer innovativen Idee zu versuchen.

In einer ersten Etappe (Einsendeschluss 18. Dezember 2009) werden Ideenskizzen gesammelt, die das Nachtskiangebot in ein Erlebnis verwandeln sollen. Die zehn Teilnehmer mit den besten Ideen werden dann schon im Januar nach Söll eingeladen um dort ihre Idee für die 2. Etappe auszuarbeiten.

Zu gewinnen gibt es Preise der Extraklasse. Dazu kann der Gewinner zusammen mit einem professionellen Team seine Idee umsetzten und eine ganze Welt verzaubern.
Also auch einen Schritt Richtung Berufswelt machen …

Mit besten Grüssen
www.skinacht-contest.com

GRUNDTVIG-COMENIUS-geförderter EU-Kurs auf Lanzarote // In Service Grant-Course on Lanzarote

November 15th, 2008

Einladung zu unserem EU-geförderten Kurs auf Lanzarote
Comenius/GRUNDTVIG Database Reference No: DE-2009-843-003

„Das Fremde und Ich – eine Ästhetik des Reisens”
Ein Projekt des EU-Bildungsprogrammes für lebenslanges Lernen (PLL) der Generaldirektion für Bildung und Kultur

Wie nehmen Sie das Fremde wahr? Fordert es Sie heraus? Erfordert es Toleranz? Gibt es Unterschiede zwischen „dem Fremden“ und „Vertrauten“? Gibt es Faktoren der Europäisierung, die Sie gefühlsmäßig irritieren? Wie gehen Sie mit inneren Konflikten um?

Im Zeitalter von Globalisierung und Migration begleiten das Neue und Fremde unseren beruflichen Alltag. Wir bieten Ihnen in einem einwöchigen Seminar inmitten der Naturschönheiten Lanzarotes die Möglichkeit zur künstlerischen Auseinandersetzung unter der professionellen Leitung der Berliner Künstlerin Karin Rosenberg

 

 

Alle Info’s zur Kursbeschreibung und Bewerbung:
http://www.art-aspects.de/de/europa/comenius_grundtvig.html

 

Invitation to our course on the island of Lanzarote
Comenius/GRUNDTVIG Database Reference No: DE-2009-843-003

“The Foreign and Me - The Aesthetic of Travel” A project in cooperation with the European Educational Program for Life-long Learning (PLL)

In which way do you perceive the Strange? Is it challenging you? Does it require tolerance? What is the difference between something “strange” and something “familiar“? Are there aspects of Europeanization, that confound you? What is your strategy in dealing with inner conflicts emanating from the confrontation with the “Other”?

Living in the age of globalization and migration, we are permanently being confronted with new and strange situations and qualities. The one-week seminar that will take place on Lanzarote in June 2009, offers you the possibility of an artistic examination of the issue under the special direction of the Berlin-based artist Karin Rosenberg

Any Information and course-description you’ll find here:
http://www.art-aspects.de/en/europa/comenius_grundtvig.html

“4 jahreszeiten”

Oktober 17th, 2008

eine frische brise durchfährt mein haar. es ist der herbstwind, der die rot gefärbten blätter der baumkronen in seinem zuge tännzeln lässt, zur melodie seines echos, welches überall zu hören ist.

stille im winter wird laut, der regen macht des sommers der sonne platz am himmelszelt, im frühling sich neue liebe aufbaut, während im winter ein blatt aufs andere fällt.
die engel im winter singen ein klagelied, im frühling sie neue hoffnung schöpfen, am sommer sie sich erfreuen und des herbstes ihre stimmen mit dem wind ziehen zu lassen, dessen echo sie sind.

 

“Beinahe unbekannt”

Oktober 17th, 2008

Wann immer, wo immer wir auch sind, begegnen wir vielen Menschen und doch manchen von ihnen nie und anderen mehr als wir es erahnen können.
Wir betrachten uns selbst und stellen voller Entsetzen fest, dass wir nur Einer von Millionen und oft ein Fremdling in unserer Heimat sind. Dort kennen wir so viele Gesichter, das eigenen aber am Wenigsten.
Es kommt uns beängstigend vor, dass ein Mensch, den wir zuvor nie sahen, uns so gut kennt, wie wir selbst uns nie kennen werden. Und dann, ganz plötzlich erkennst Du unter Millionen den einen Menschen, der zu Dir gehört. In einer einzigen Sekunde deines Lebens weißt Du mehr über ihn, als jedes einzelne Wort aller vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Sprachen zusammen je ausdrücken könnten und eure Zeit ist vorbei bevor Ihr Euch richtig gekannt habt.

39,90 - Ein Film von Jan Kounen

August 3rd, 2008

 

„Alles ist käuflich: die Liebe, die Kunst, der Planet Erde, Sie, ich.“ Octave Parango (Jean Dujardin) hat es geschafft – zumindest oberflächlich betrachtet. Er ist jung, talentiert, schwimmt im Geld und gehört zu den erfolgreichsten Kreativen seines Fachs. Seine Welt ist die Werbebranche. Er arbeitet für die größte Agentur „Ross & Witchkraft“ in Paris und entscheidet heute, was die Welt morgen kaufen wird. Octave sieht nicht aus, als wäre er aus einem Werbespot entsprungen – sondern besser! Die Frauen stehen bei ihm Schlange. Octave schreibt innerhalb weniger Minuten seine Kreativkonzepte und wird als Genie gefeiert.

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www.myspace.com/neununddreissigneunzig

Er legt die schönsten Models flach und feiert die rauschendsten Partys. Erst als er seine große Liebe Sophie (Vahina Giocante) trifft und wieder verliert, gerät seine Leben auf der Überholspur ins Wanken. Octave erkennt, dass er selbst ein Opfer des Systems ist und beginnt an sich und seiner Scheinwelt zu zweifeln. Er will Sophie um jeden Preis zurückerobern und der oberflächlichen Werbewelt einen Denkzettel verpassen, die sie so schnell nicht vergessen wird…

 

„99 Francs“, F 2007, 100 min, R: Jan Kounen, D: Jean Dujardin, Patrick Millie, Kinostart: 31.7.

Quelle: www.alamodefilm.de

Juli 30th, 2008

Quelle: http://blog.hallenprojekt.de/

Downshifting - der freiwillige Sprung von der Karriereleiter

Mai 18th, 2008


polylog Downshifting @ www.polylog.tv/fightclub.

PRO: Ständige Erreichbarkeit, globale Vernetzung, Informationsflut rund um die Uhr - immer öfter steigen entnervte Karrieremenschen aus.

CONTRA: Wer den Notwendigkeiten der modernen Arbeitswelt nicht gewachsen ist, kann gern in den Tag hinein leben - vielleicht macht ja eine Privatinsolvenz glücklicher.

Quelle: www.polylog.tv
rbb Fernsehen, Redaktion Polylux, 08.05.2008 23:49, Potsdam

“Filmpreisschwemme, die” (User: plusminus)

April 5th, 2008

Passend zum letzten krativBLOG-Eintrag ein Kurzfilmbeitag.

polylog Lexikon filmpreise @ www.polylog.tv/lexikon

Quelle: www.polylog.tv
rbb Fernsehen, Redaktion Polylux, 04.04.2008 00:10, Potsdam

20. Filmfest Dresden - 15. bis 20. April

März 27th, 2008

69 Filme aus 21 Ländern kämpfen um Goldene Reiter

 

Wettbewerbsauswahl für 20. Filmfest Dresden abgeschlossen | 40 Filme in den Internationalen, 29 in den Nationalen Wettbewerbsprogrammen |Thailand erstmalig im Wettstreit um Goldene Reiter dabei | Lars von Trier beteiligt sich mit „Occupations“ Knapp sieben Wochen vor Beginn des 20. Filmfestes Dresden (vom 15. bis 20. April) stehen die Wettbewerbsprogramme fest. In den sieben Internationalen Wettbewerben kämpfen insgesamt 40 Filme um die begehrten Goldenen Reiter. In den vier Nationalen Wettbewerben laufen 29 Streifen. Beiträge aus insgesamt 21 Ländern konkurrieren um die Trophäen. Die meisten kurzen Filme in den Internationalen Wettbewerben kommen aus Großbritannien (6), Spanien (5), Frankreich und Rumänien (je 4). Erstmalig greift ein Regisseur aus Thailand in den Kampf um die Goldenen Reiter ein.

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Nach unzähligen Sichtungsnächten steht das diesjährige Wettbewerbsprogramm fest. Robin Mallick, Festivaldirektor des Filmfestes Dresden: „Ich denke, dass es uns erneut gelungen ist, verschiedenste filmische Genres ins Programm der elf Wettbewerbe zu integrieren. Ernsthaftes und Spannendes ist genau so dabei wie Skurriles und Romantisches.“ Herauszuheben ist unter anderem. das Programm des Internationalen Wettbewerbs 5, das mit gleich zwei Höhepunkten aufwartet. Zum einen läuft hier „Occupations“ von Regie-Altmeister Lars von Trier. Zum anderen darf sich das Publikum auf den Oscar nominierten Streifen „Madame Tutli-Putli“ (Regie: Chris Lavis, Kanada) freuen. Darüber hinaus wird die Premiere Thailands im Wettbewerb mit Spannung erwartet: Das asiatische Land ist mit „Moen-Koey“ von Regisseur Sivaroj Kongsakul vertreten. Auch Filmfest erprobte Filmemacher finden sich in den Wettbewerbsprogrammen. So sind die ehemaligen Preisträger Konstantin Bronzit, Vuk Jevremovic, Bert Gottschalk und Christoph Wermke sowie Daniel Suljic mit neuen Arbeiten dabei. Neben den begehrten Edelmetall-Trophäen werden Preisgelder in Höhe von über 60.000 Euro vergeben, unter anderem der Filmförderpreis der sächsischen Kunstministerin (20.000 Euro). Damit ist das Filmfest Dresden erneut das höchstdotierte europäische Kurzfilmfestival. Das diesjährige Wettbewerbsprogramm wurde von einer achtköpfigen Sichtungskommission zusammengestellt. Eingereicht wurde die Rekordzahl von mehr als 2.000 Filmen aus aller Welt. Zur Sichtungskommission gehören: Robin Mallick (Filmfest Dresden), Johannes Vittinghoff (Filmfest Dresden), Andrej Krabbe (Filmfest Dresden), Jörg Polenz (Filmfest Dresden), Simone Lade (AG Kurzfilm), Stephan Raack (Programmkino Thalia), Sven Voigt (Filmgalerie Phase IV), Mandy Gerlach (TU Dresden). Die Wettbewerbe werden traditionell ergänzt von diversen Spezialprogrammen, die derzeit zusammengestellt werden. Das 20. Filmfest Dresden findet vom 15. bis 20. April im Filmtheater Metropolis Dresden statt.

 

 

Quelle: www.filmfest-dresden.de
Pressemitteilung – 20. Filmfest Dresden, 26.02.2008 – Dresden/Sachsen/Kultur

Bild: Titelbild Festivalmagazin, Gestaltung / Design, peck, Obst & Gemüse, www.spog.com

Das Kontaktnetzwerk für Kreative

Februar 15th, 2008

grafiker.de bringt Grafiker, Fotografen, Texter und Programmierer zusammen

Das neue Internet-Portal grafiker.de ist ab sofort online. grafiker.de ist das Kontaktnetzwerk für Kreative und schafft eine digitale Heimat für Grafiker, Fotografen, Programmierer und Texter. Die Webseite ist sowohl Kommunikations- und Kontaktnetzwerk als auch Projektplattform für die Kreativbranchen. Das Portal bietet Freelancern, Angestellten und Auftraggebern aus verschiedenen Bereichen die Möglichkeit, miteinander zu kommunizieren und ins Geschäft zu kommen.

Mit der Schaffung von grafiker.de haben die Gründer Andreas Reimer und Marcus Seidel auf die rasante Entwicklung und die ständig wachsende Nachfrage nach Kreativkräften im Onlinebereich reagiert. Andreas Reimer sagt: „Der Trend in diesen Bereichen geht unaufhaltsam weg vom klassischen Angestelltenverhältnis in Richtung der Projekttätigkeit – diesem Trend wollen wir mit grafiker.de Rechnung tragen.“

Die User von grafiker.de können sich ein umfangreiches Online-Profil mit Foto, Skills, Referenzen und Portfolio erstellen. Freelancer können die zahlreichen Projekt-Ausschreibungen durchforsten, um neue Aufträge zu finden. Auftraggeber finden einen vielfältigen Pool an professionellen Grafikern, Fotografen, Textern und Programmierern, auf den sie zurück greifen können.

grafiker.de ist eine dynamische, stetig wachsende Gemeinschaft von Kreativen. Auf der Webseite finden die User zahlreiche Tipps und Downloads, die ihnen den Arbeitsalltag erleichtern und Denkanstöße bieten sollen. In den Community-Bereichen des Portals wie z. B. dem Forum können die Mitglieder auf das Know-how der anderen User bei der Lösung von Problemen und dem Beantworten von Fragen vertrauen.

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Ein weiteres wichtiges Feature von grafiker.de sind die Projekt-Ausschreibungen und Jobangebote. Auftraggeber können bei der Suche nach geeigneten Kreativkräften auf zahlreiche Tools und Suchfilter zurückgreifen (z.B. Suche nach Skills, Postleitzahl, Stundenlohn etc.). Zudem haben sie die Möglichkeit, gezielt Ausschreibungen auf dem Portal zu veröffentlichen. Bei den eintreffenden Bewerbungen können dann noch einmal die Referenzen, Erfahrungen und Fähigkeiten der Bewerber verglichen werden. Der Bewerbungsvorgang findet komplett über das Portal statt. Lästiger Papierkram oder Interview-Marathons fallen so auf beiden Seiten weg.

Der Start des Netzwerkes wird von einer besonderen „Willkommens-Aktion“ begleitet: die ersten 5.000 Mitglieder bei grafiker.de erhalten einen Premium-Account für ein Jahr kostenlos.

Marcus Seidel, einer der Gründer von grafiker.de, fasst zusammen: „Nach über fünf Monaten Vorarbeit und zahlreichen schlaflosen Nächsten sind wir mit dem Ergebnis äußerst zufrieden und freuen uns auf die Weiterentwicklung des Netzwerkes zusammen mit unseren Mitgliedern

Quelle: www.grafiker.de
Pressemitteilung - grafiker.de, 15.11.2007, Berlin

PORT PERFORMANCE WORKSHOP IN TEL AVIV

Januar 14th, 2008

21st of April - 6th of May 2008 in Tel Aviv, Israel

21. April - 6. Mai 2008 in Tel Aviv, Israel

Port Performance

english version
The fourth Port Performance workshop will take place in Tel Aviv, Israel. In cooperation with PAP - Performance Art Platform (www.miklat209.org.il) we will have a direct access to the Performance Art scene in Israel. The so called “Holy Land” is a melting pot of different identities that creates in coexistence friendship and war. The diversity of nationalities, histories, cultures, religions, philosophies and emotions will mark our work, that surely will do a personal and artistical impact. This enormous potential we will research and use for our performative work and connect it to our own identitiy that will be mirrored during our stay.

The workshop will be given by the international Performance-artists and –teachers Angelika Fojtuch and BBB Johannes Deimling. The aim of the workshop is to work out an Art-Performance and its final public presentation. We will realize specifical excercises that will help to transform own ideas into a performative work. The center of the workshop focuses the perception of the own personality and the communication with the body. Own perception and selfexperiences characterize the feeling in dealing with body, time and space in performance art as well as in ordinary communication. To understand his body as a tool and to use this tool in his own communications is the main value of this workshop. Besides this artistical offer we give some cultural specials.

OFFER:
- develop an Art Performance with technical, pedagogical and artistical guidance
- performative excercises in various conditions, in- and outdoor (focus on: body, time, space, concentration, endurance, … in groups and individual)
- final public presentation of the performance (media promotion and invitation card) and finishing celebration
- videodocumentation of the workshop (DVD, personal exemplar)
- documentation on PORT PERFORMANCE website
- contacts to artitsts, curators and art institutions in Israel
- meeting and cooperate with other like-minded people from other countries
- context of the place, israelian history and culture
- free accommodation in Tel Aviv (15 days)
- helping in booking the travel (searching for cheap flights)
● teaching language: english
● Price: (without travel and victuals) 560 € (910 CHF, 8800 EEK, 2000 PLN, 820 USD)
● The workshop will be advertised in various european countries and is open for all young peoples and young performers and art students (minimum age 18 years).
● The workshop take place at least with 8 participants.
● Application forms can be ordered by e-mail info@portperformance.net or by telephone 0049 (0)174 1434361, 0048 – 607206416
● Deadline for applications 31st of March 2008

deutsche Version
Der vierte PORT PERFORMANCE Workshop wird in Tel Aviv, Israel stattfinden. In Kooperation mit PAP – Performance Art Platform (www.miklat209.org.il) haben wir eine direkte Verbindung zur Performance Art Szene in Israel. Das sogenannte „Heilige Land“ ist ein Schmelztiegel unterschiedlicher Identitäten, die in dem Zusammenleben Freundschaft und Krieg hervorbringen. Die Verschiedenartigkeit an Nationalitäten, Historischen Ereignissen, Kulturen, Religionen, Philosophien, und Gefühlen wird unsere Arbeit prägen und eine markante persönliche und künstlerische Wirkung hinterlassen. Dieses enorme Potential werden wir untersuchen, für unsere performative Arbeit nutzen und diese mit unserer Identität verbinden, die sich während unseres Aufenthaltes in uns selbst wiederspiegeln wird.

Der Workshop wird von den internationalen Performance Künstlern und -Lehrern Angelika Fojtuch und BBB Johannes Deimling. Ziel des Workshops ist die Erarbeitung einer Kunst Performance und deren öffentliche Präsentation. Wir werden gezielt unterschiedlichste Übungen realisieren, die helfen werden eigene Ideen performativ umzusetzen. Im Zentrum des Workshops stehen die Wahrnehmung der eigenen Person und die Kommunikation mittels des Körpers. Selbstwahrnehmung und Selbsterfahrung prägen das Empfinden und den Umgang mit Körper, Zeit und Raum sowie die alltägliche Kommunikation. Es gilt, seinen Körper als Werkzeug zu begreifen und diese Tools in eigenen Kommunikationsräumen anzuwenden. Neben diesem künstlerischen Angebot, bieten wir einige kulturelle Besonderheiten an.

ANGEBOT:
- Entwicklung einer eigenen Kunst Performance unter fachlicher, pädagogischer und künstlerischer Begleitung
- performative Übungen unter unterschiedlichen Bedingungen im Innen- und Außenraum (Schwerpunkte: Körper, Raum, Konzentration, Ausdauer, … in der Gruppe und individuell)
- öffentliche Präsentation der Performance (Pressearbeit und Einladungskarte) mit abschließendem Fest
- Videodokumentation (DVD, pesönliches Exemplar)
- Dokumentation auf der Webseite von PORT PERFORMANCE
- Kontakt zu Künstlern, Kuratoren und Kulturinstitutionen in Tel Aviv
- Begegnen und zusammenarbeiten mit Gleichgesinnten aus anderen Ländern
- Kontext des Ortes, israelische Geschichte und Kultur
- freie Unterkunft in Tel Aviv (15 Tage)
- Anfahrtshilfe (suchen günstiger Verbindungen, billige Flüge)
● Unterrichtssprache: englisch
● Preis: (ohne Fahrt und Verpflegung) 560 € (910 CHF, 2000 PLN, 8800 EEK, 820 USD)
● Der Workshop wird in unterschiedlichen europäischen Ländern ausgeschrieben und richtet sich an alle interessierten jungen Menschen und jungen Performer (Mindestalter 18 Jahre).
● Der Workshop findet ab mindestens 8 Teilnehmern statt.
● Anmeldeformular per E-Mail anfordern info@portperformance.net oder telefonisch unter 0049 (0)174 1434361, 0048 – 607206416
● Anmeldeschluss ist der 31. März 2008

informationen / informations www.portperformance.net - info@portperformance.net

“Teil 1: Altershippness, die” (User: plusminus)

November 11th, 2007

EIN VIDEO VON polylog AUS DER REIHE “Das Lexikon” DAS MAN EINFACH SEHEN MUSS! Es geht um die kreativen “älteren” Menschen (Männer).


polylog Lexikon Comic @ www.polylog.tv/lexikon.

Quelle: www.polylog.tv
rbb Fernsehen, Redaktion Polylux, 13.09.2007 23:59, Potsdam

Die Wahrheit über das kreative proletariat in Berlin

November 10th, 2007

Steigen wir doch nach vielen Monate Pause direkt in das Grundthema, nein das Fundament dieses BLOGs mit einem Videobeitrag ein, der sich mit dem kreativen proletariat, den digitalen bohèmigern oder den so genannten Urbanen Pennern befasst.

Katrin Bauerfeind von Polylux befasste sich nämlich in einem ihrer “Fort- setzungsromane Teil V” mit Berlin Mitte, dessen Hipness und “Arbeitscafés” und fand die Wahrheit über das kreative Berlin Mitte heraus.


polyog katrin berlin mitte @ www.polylog.tv/katrin

Quelle: www.polylog.tv
rbb Fernsehen, Redaktion Polylux, 18.10.2007 21:18, Potsdam

Lang. Lang ist es her…

November 9th, 2007

berlin_02.jpgJa es ist lange her das hier im kreativBLOG mal geBLOGt wurde. Aber das hatte auch einen guten Grund. Der Admin von kreativBLOG sitzt jetzt auch in Berlin. Besser gesagt… er wohnt und arbeitet jetzt in der Bundeshauptstadt. Und wenn er auch viel arbeit hat wird er sein in letzter Zeit doch etwas vernachlässigtes kreativBLOGkind zumindest wieder am Wochenende besuchen und es pflegen. Freut euch auf weitere Lustige… Interessante und Kreative BLOGbeiträge.

UND IHR DÜRFT EUCH NATÜRLICH AUCH GERN REGE BETEILIGEN!

Grüße umgeben von Berliner Luft.     Euer Marcel

einsichten.fhtw-berlin - Werkschau 2007

Juli 6th, 2007

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AUSPACKEN!

Studenten und Absolventen des Fachbereichs Gestaltung der FHTW Berlin zeigen, wofür es sich lohnt zu studieren!

So, 22. Juli ab 14 Uhr + Mo, 23. Juli 2007 10–16 Uhr

Wer?

Studenten von Kommunikationsdesign, Bekleidungstechnik / Konfektion, Modedesign, Museumskunde und Konservierung / Restaurierung / Grabungstechnik an der FHTW öffnen ihre Türen zum nigelnagelneuen Campus, zeigen Ergebnisse, schicken ihre Arbeiten auf den Laufsteg und lassen sich von Euch zwei Tage lang auf die Finger gucken. Auf einem Designmarkt packen wir aus, was in professioneller Arbeit im und neben dem Studium entsteht und beweisen, wie sich Studieren in barer Münze auszahlen kann.

Wir freuen uns darauf, Euch unseren neuen Campus zu zeigen, mit Euch ins Gespräch zu kommen und Sonntag abend zu feiern.

Was gibts?

- Präsentation von Semester- und Projektarbeiten
- Diplompräsentationen
- Modeschauen
- Mappenschau
- Vorträge
- Videos und Filme
- Designmarkt
- Sonntagsparty mit Livebands und DJs

» Das Programm als PDF zum Download.

Wo?

- FHTW, Campus Wilhelminenhof, Wilhelminenhofstraße 75 a, 12459 Berlin

Eine Wegbeschreibung und Infos zum Campus Wilhelminenhof gibt es hier: http://www.fhtw-berlin.de/Die_FHTW/Standorte/OSW.html

PRESSE, BLOG ODER FREUND VON GUTER GESTALTUNG!?

Bitte weitersagen! Ihr könnt gern folgenden Banner auf euer Website einbinden und uns verlinken:

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Der Link zu dem Banner: http://www.einsichten.fhtw-berlin.de/fhtw_werkschau_banner.gif

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Quelle: www.einsichten.fhtw-berlin.de

kgd - kreatives grafikdesign

Juni 21st, 2007

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Nun ist es endlich so weit. kgd - kreatives grafikdesign hat seine Webseite aktualisiert und zeigt viel neue und interessant Arbeiten. Unter anderem kann man auf der Seite Presseartikel nach lesen und in interessanten Links stöbern. Ich hoffe euch gefällt die Seite.

Ich wünsche euch viel Spaß auf www.kreatives-grafikdesign.de

ON CALL / AUF ABRUF

Juni 20th, 2007

5.—14. Juli 2007 / 5th—14th July 2007, Dresden

on-call-bloga.gifTemporäre Räume in Budapest und Dresden

Das Projekt fragt nach der aktuellen Situation junger kultureller Initiativen in Budapest und Dresden. Die
Initiativen sind in beiden postsozialistischen Städten mit einer Raumpolitik gemäß einer bloß ökonomischen Logik konfrontiert. ON CALL behauptet dagegen den Wert gemeinschaftlichen Handelns und die Notwendigkeit, diesem Möglichkeitsräume zu eröffnen. Zur Debatte stehen die Konzepte und Bedingungen jeweils genutzter Räume sowie die Motivationen, neue zu etablieren ebenso wie ihre Position in der ‚Öffentlichkeit‘ städtischer Gemeinwesen. Das Projekt soll in beiden Städten den Bekanntheitsgrad und die Akzeptanz langfristig angelegter kultureller Initiativen und ihrer Räume fördern.

Temporary used spaces in Budapest and Dresden

The project asks for the present situation of young cultural initiatives in Budapest und Dresden. In both
post-socialist cities these initiatives are confronted with a city development dominated by neoliberal economics. In contrast ON CALL declares the value and quality of collective action and the need to open up ‚Möglichkeitsräume‘ (sites of possibility) for it. The concepts and conditions of presently used spaces and the motivation to establish new ones will be debated as well as their position in the ‚public sphere‘ of urban communities. The project will improve the profile and the acceptance of the long-term cultural initiatives and their spaces in both cities.

Programme und Adressen im PDF Download / Programs and addresses in the pdf Download: ON CALL_PDF

“Kreativer Kampf gegen uniforme Massenware”

Juni 11th, 2007


Polylog Massenware Konsum Globalisierung @ www.polylog.tv/videothek.

“Schluss mit dem Einheitsbrei! Aus den Billigprodukten von … und … machen junge Kreative rare Einzelstücke.”

Quelle: www.polylog.tv
rbb Fernsehen, Redaktion Polylux, 24.05.2007 23:43, Potsdam

PORT PERFORMANCE Workshop in Berlin 18.-28. Juli (User: portperformance)

Juni 10th, 2007

port performance berlin

PORT PERFORMANCE WORKSHOP in Berlin

Port Performance in Berlin !? … A mistake?

No! Port Performance is invited by the Association for Artistical Researches Berlin to the project “Irrtumsforschung” (research of mistake), for to realize a Port Performance Workshop with contentual link.

The third Port Performance workshop will take place in the Kunstfabrik am Flutgraben and the location at the river Spree at the former cargo harbour “replace” the portcity at the sea, where Port Performance is normally active.

The mistake or the failure or the misunderstanding will be the research field during the workshop. Learning and individual developement based on mistakes and failures is not to understand in a negative way, but more as an understanding of searching and finding. It is not about, that one fails, but more how. In an creative process, that has the aim to put a mental idea in to practise, there are all the time points where we fail. This potential we will discover and use for to develope and realise art performances.

The workshop will be given by the international Performance-artists and –teachers Angelika Fojtuch and BBB Johannes Deimling. The aim of the workshop is to work out an Art-Performance and its final public presentation. We will realize specifical excercises that will help to transform own ideas into a performative work. The center of the workshop focuses the perception of the own personality and the communication with the body. Own perception and selfexperiences characterize the feeling in dealing with body, time and space in performance art as well as in ordinary communication. To understand his body as a tool and to use this tool in his own communications is the main value of this workshop. Besides this artistical offer we give some cultural specials.

OFFER:

- develop an Art Performance with technical, pedagogical and artistical guidance

- performative excercises in various conditions, in- and outdoor (focus on: body, time, space, concentration, endurance, … in groups and individual)

- final public presentation of the performance (media promotion and invitation card) and finishing celebration

- videodocumentation of the workshop (DVD, personal exemplar)

- documentation on PORT PERFORMANCE website

- contacts to artitsts, curators and art institutions in Berlin

- to get known of and cooperate with other like-minded people from other countries

- context of the place, Berlin as a metropolis and art centrum, history and culture

- free accodomation in Berlin (ten days)

- helping in booking the travel (searching for cheap flights and connections by train or bus)

● teaching language: english

● timetable: 18.07.2007 Arrival in Berlin, first meeting

18.-27.07.2007 Workshop with exercises and further activities in Berlin

27.07.2007 Public presentation CUMA #3 in Kunstfarbrik am Flutgraben, Berlin

28.07.2007 Finish and departure from Berlin

● Price: (without travel and victuals) 250,-€ (410 CHF, 4000 EEK, 1000 PLN, 330 USD)

● The workshop will be advertised in various european countries and is open for all young peoples and young performers and art students (minimum age 18 years).

● The workshop take place at least with 8 participants. If there are more than 20 people we will work in two groups.

● Applicationforms can be ordered by e-mail info@portperformance.net or by telephone 0049 (0)174 1434361, 0048 – 607206416

● Deadline for applications 4th of july 2007

Juni 10th, 2007


transmediale.07: unfinish! - Videoabend

Juni 10th, 2007

Videoabend Mittwoch, 13. Juni 2007, 20 Uhr

Unter dem Motto „unfinish!“ fand zu Beginn dieses Jahres in Berlin die transmediale.07 statt. Die mittlerweile 20. Ausgabe des Festivals für Kunst und digitale Kultur verlangte, scheinbar abgeschlossene Prozesse wieder zu öffnen: „unfinish!“ ist der Schlachtruf und der Fluch der digitalen Arbeit, die keinen Abschluss, sondern nur aufeinanderfolgende Versionen kennt. Wie vielfältig sind die Potenziale einer Situation?

transmediale.07: unfinish! - Videoabend

Der Videoabend zeigt mit „transmediale.07 video selection“ eine Auswahl von acht herausragenden Videoarbeiten aus über 1.000 Wettbewerbseinreichungen, die beim diesjährigen Festival in der Akademie der Künste in Berlin zu sehen waren. Das Programm vereint inhaltlich und stilistisch unterschiedliche Position der aktuellen, internationalen Videokunst:

Alexandra Crouwers „One Short Story [1]”
Niederlande/Belgien, 2006
Märchen oder Horrorgeschichte?
Blas Payri „Schaefferiennes – urbaines”
Spanien, 2005-2006
Pierre Schaeffers bahnbrechende Studien zur Musique concrète und die Möglichkeit ihrer Erweiterung auf das Bild
Matthias Meyer „The Black Museum”
Deutschland, 2006
Musikvideo, Experimental- und Kurzfilm: Die Geschichte eines Museums der schwarzen Bilder
Claire Hope „In All Honesty There’s Nothing I’d Like More”
Großbritannien, 2005
Eine Performerin synchronisiert eine Videoreise und fällt beständig in neue Rollen
Javier Toscano „The Chronic Argonauts”
Mexiko 2006
Erinnerungen als Quelle einer imaginären Zukunft
Billy Roisz, Toshimaru Nakamura „AVVA:RAGTAG”
Österreich/Japan, 2006
Zwielichtig, bunt gemischt – Videofeedbacks und Klänge, die aus der Kopplung von mischpult-internen Klangquellen stammen
Liu Wei „A Day to Remember”
Kanada, 2005
Die Ereignisse am Tian’anmen-Platz 1989 und die kollektive Erinnerung des chinesischen Volkes
Tim Shore „Cabinet“
Großbritannien, 2006
Dekonstruktion und Sabotage der Geschichte des amerikanischen Unabombers Kaczynski, der gegen den technologischen Fortschritt antrat

Teile des Programms sind in englischer Sprache.

Ausführliche Programminformationen (PDF): transmediale.07

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Veranstaltungsort: Motorenhalle. Projektzentrum für zeitgenössische Kunst, Dresden

Die Buchcover-Verschwörung: Warum sehen die alle gleich aus? (User: mind-fields)

Juni 3rd, 2007

Es ist schon merkwürdig. Streift man durch die Buchhandlungen, fällt einem auf, dass die Cover vieler Neuerscheinungen nach dem gleichen Muster gestaltet sind: Flächenfüllende Illustrationen aus organischen Formen, gerne mit Körperteilen von Menschen oder Tieren kombiniert, durchzogen von einer handgemalt anmutenden Typografie, die Aufschluss über Titel und Autor gibt. Woher diese Ähnlichkeit?

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Begonnen hat alles mit Jonathan Safran Foers “Alles ist erleuchtet”, dessen Cover von Jonathan Gray unter dem Künstlernamen Gray318 gestaltet wurde. Gemalte Lettern füllen den gesamten Buchdeckel und fügen sich zu einer Illustration. Vielleicht noch berühmter ist das Cover von Foers zweitem Roman „Extrem laut und unglaublich nah“. Für diejenigen, die es nicht kennen: Es ist das mit der Hand, in der ebensolche hand- (oder mund-)gemalten Lettern herumtanzen. Weitere Beispiele für Covergestaltungen, die diesem Prinzip zu folgen scheinen: “Die alltägliche Physik des Unglücks” (Marisha Pessl), “Unentschlossen” (Benjamin Kunkel), “Eine echt verrückte Story” (Ned Vizzini) oder auch die Vorderseite des im Juli erscheinenden Buches “Nicht so schlimm” (Nicolas Fargues). Damit nicht genug: Die Computerfirma HP zitiert eben diese Gestaltungsprinzipien in ihrer aktuellen Werbekampagne auf das Deutlichste:

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Woher diese Ähnlichkeiten? „Dass sich Cover-Motive teilweise so ähnlich sehen, trifft nur auf eine bestimmte Art von Büchern zu und hängt natürlich mit der Zielgruppe zusammen. Covergestaltung ist ein Verkaufsargument, und diese Art von Buchcover funktioniert offenbar bei bestimmten Kundengruppen“, sagt Veronika Günther von der Werbeagentur Wunderamt. Sie hat das Thema Buchcovergestaltung für ihre Diplomarbeit gewählt. Dafür hat sie zahlreiche literarische Genres auf deren Gestaltungsmerkmale hin analysiert und festgestellt: Jedes Genre hat seinen eigenen Gestaltungs-Code. „Dan-Brown-Bücher sehen sich ja auch alle ziemlich ähnlich“, stellt Veronika fest. Illuminati, Diabolus, Sakrileg – sie alle haben diese sakral anmutenden Schriftzüge und mysteriös-angegruselte Cover-Illustrationen. Verlage suchen nach einem passenden Look für einen Autor, erklärt sie weiter. Diese so genannte Autorenausstattung bleibt natürlich bestehen, wenn sich ein Buch gut verkauft, denn man hofft, dass die Leser das Folgewerk wiedererkennen, wenn es dem Vorgänger äußerlich ähnelt.
Sind die sich stark ähnelnden Cover also einfach ein Zeichen dafür, dass Verlage keine Risiken eingehen wollen und erfolgreiche Gestaltungskonzepte einfach kopieren?

Manche Konzepte setzen sich eben durch, sagt Chrissi Jülich vom Designbüro NABF, genau wie bei vielen anderen Dingen, bei denen gestalterische Aspekte eine Rolle spielen. In den Neunzigerjahren waren Grafikdesigns oft sehr schriftorientiert. Irgendjemand setzte zum Beispiel den ‚Bauhaus’-Font auf ein Plattencover, und plötzlich tauchte diese Schriftart überall auf – in der Werbung, auf T-Shirts, in Magazinen und so weiter. Oder diese Spät-Neunziger-Mode, Porträts mit extrem hohen Kontrastwerten zu versehen, so dass nur noch helle und dunkle Flächen übrigbleiben. So etwas denken sich mutige Grafikdesigner aus, und wenn es funktioniert, findet man das Konzept später in der Sparkassen-Werbekampagne wieder. Spätestens dann weiß jeder: Es ist Zeit für was Neues. Wenn man wissen will, was gerade massenkompatibel ist, dann sollte man mal einen Blick auf diese vorgefertigten MySpace-Seiten-Layouts werfen. Das ist so was wie der Supermarkt der grafischen Gestaltungsmöglichkeiten. Wenn man in dieser Hinsicht ganz weit vorne mitmischen will, sollte man es so schon mal nicht machen.

Die Gilde der Buchcoverdesigner für die junge bis mitteljunge Zielgruppe hat sich also auf handgemalte Illustrationen eingeschossen. Bücher mit diesem Outfit verkaufen sich momentan ganz gut und HP scheint auf diesen Zug einfach aufzuspringen und sich so die Popularität eines Jonathan Safran Foer zunutze zu machen. Was die Bücher betrifft: Zwar bleibt die Vielfalt durch die Gleichschaltung äußerer Erscheinungsbilder auf der Strecke, aber immerhin findet man bei diesen Beispielen was Gutes zum Lesen, wenn man hinter die Fassade schaut. Und wie jeder weiß, sollte man ein Buch nicht nach seinem Cover beurteilen.

ressource: web; jetzt.de

Konferenz URBAN POTENTIALS

Juni 2nd, 2007

Zum Ende des Projekts URBAN POTENTIALS hin findet vom 7. bis 9. Juni 2007 in der Motorenhalle. Projektzentrum für zeitgenössische Kunst in Dresden die Konferenz und ebenfalls ab 7. Juni bis zum 30.6.2007 die Dokumentationsausstellung zu den Projekten innerhalb von Urban Potentials in den beteiligten Städten statt.

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Urban Potentials thematisiert Entwürfe, Perspektiven und Visionen zeitgenössischer Kunst zur Entwicklung städtischer Gemeinwesen in Mitteleuropa. Beteiligt sind fünf Kunstinstitutionen aus Budapest, Dresden, Rotterdam, Salzburg und Wroclaw. Die Konferenz will mit den Erfahrungen der bisherigen Aktivitäten in den einzelnen Städten Realität und Widersprüche von ‘Urbanität’ aufzeigen und diskutieren.

Wie und wo lässt sich heute Urbanität erfahren, wie bestimmen, oder ist sie per se als gesellschaftliches Moment ein offener, unberechenbarer Prozess, unsichtbar und auch nicht darstellbar? Gibt es denn eine Einigung darüber, dass Urbanität nicht mehr an physische Städte gebunden ist und umgekehrt die Besonderheit der Stadt nicht mehr an Urbanität? Oder liegen dessen ungeachtet die Chancen der Städte geradezu im Ausscheiden eines ‘Überschusses’, unbeachteter Ausschnitte, vermeintlicher Leerstellen, die doch von Bedeutung für eine städtebauliche und gesellschaftspolitische Entwicklung sein können, wo Provisorisches, Ungeplantes, Temporäres entstehen kann? Und welche Rolle spielt die Kunst in diesen Prozessen der Umgestaltungen?

Die an eine breite Öffentlichkeit gerichtete Konferenz will diesen Fragen aus unterschiedlichen theoretischen Disziplinen und praxisbezogenen Perspektiven nachspüren, Konstellationen in den verschiedenen Ländern und Regionen aufzeigen, die Möglichkeiten an Beteiligung in diesen Prozessen befragen und für eine spannende Diskussion offen legen.

In diese Konferenz eingebettet ist auch ein geladener Workshop, dessen TeilnehmerInnen sich mit einem weitgehend leer stehenden Fabrikgebäude in der Nähe des Bahnhofs Dresden-Neustadt Auseinandersetzen werden. Aus dem Ideenpool soll über das Projekt Urban Potentials hinaus ein tragfähiges Realisierungskonzept für eine Nutzung durch Vereine und (Kultur-)Initiativen erarbeitet werden.

Konzept und Leitung der Konferenz: Hildegard Fraueneder
Konzept und Leitung des Workshops: Torsten Birne

Das Programm der Konferenz ist unten beigefügt. Der Eintritt zu Konferenz und Ausstellung ist frei.

Weitere Informationen: Urban Potentials
Informationen zu Anfahrt und Tagungsort: Motorenhalle

Urban Potentials ist eine Initiative der Landeshauptstadt Dresden. Beteiligt sind folgende Institutionen: Studio junger Bildender Kunst, Budapest (Kuratorin: Rita Kalman), Kunsthaus Dresden (KuratorInnen: Christiane Mennicke, Torsten Birne), CBK Rotterdam (Kurator: Thomas Meijer zu Schlochtern), Galerie 5020, Salzburg (Kuratorin Hildegard Fraueneder) und BWA Galeria Awangarda, Wroclaw (Kuratorin: Jolanta Bielanska).
Gefördert durch: Cultur 2000, Ungarischer Nationalfonds, Stadt Budapest, Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Stadt Rotterdam, Stadt Salzburg u.a.m.

Programm der Konferenz

Do., 07. Juni 2007
19:00 - 21:00 Uhr

Begrüßung: Manfred Wiemer (Landeshauptstadt Dresden, Leiter des Amts für Kultur
und Denkmalschutz)
Einführung: Dr. Hildegard Fraueneder (Kunstwissenschaftlerin und Leiterin der
Galerie 5020 in Salzburg)
Eröffnungsvortrag: Prof. Dr. Martina Löw (Soziologin, TU Darmstadt) “Städtische
Eigenlogik. Raumsoziologische Perspektiven auf Städte”

Fr. 08. Juni 2007
19:00 - 21:30 Uhr

19:00 Uhr Péter Gauder (Urbanist, Budapest) “Urbane Perspektiven: ‘Negative’
Räume positiv gesehen”
19:30 Uhr Florian Haydn (Architekt, Wien) “Ambivalenzen und Widersprüche
temporärer Raumnutzungen”
20:00 Uhr “Von der unendlichen Attraktion des Zeitweiligen”
Offene Diskussionsrunde mit Katja Friedrich (Architektin und Dozentin,
Dresden) / Stefan Meißner (Architektursoziologe, TU Dresden), Mathias
Heyden
(Architekt und Publizist, Berlin), Andrea Knobloch (Künstlerin,
Düsseldorf) und Max Rieder (Architekt und Publizist, Salzburg / Wien)
Moderation: Torsten Birne (Kunsthistoriker und Kurator, Dresden)

Sa., 09. Juni 2007
14:00 - 20:30 Uhr

14:00 Uhr Prof. Dr. Yvonne P. Doderer (Architektin und Stadtplanerin, FH
Düsseldorf) “Deltavilles. Europäische Stadtentwicklung im Zeichen von
Ökonomisierung, Entdemokratisierung und Inszenierung”
14:45 Uhr Regina Bittner (Kulturwissenschaftlerin, Stiftung Bauhaus Dessau) “Die
Rückkehr der Städte? Urbane Turbulenzen im östlichen Europa”
15:30 - 16:00 Uhr Pause
16:00 Uhr Jochen Becker (Kritiker und Kurator, Berlin) “International informal Style”
16:45 Uhr Dr. Gerald Raunig (Philosoph und Kunsttheoretiker, Wien) “Die Verteilung
im Raum. Für ein molekuläres Verhältnis von Raum und Sozialität”
18:00 - 19:00 Uhr Pause
19:00 Uhr “Widerlager oder sozialer Kitt: Wie gestaltet, wie agiert Kunst in urbanen
Interaktionsräumen?” Abschlusspanel der Konferenz mit Stefan
Bendiks
(Architekt, Rotterdam), Marcin Szczelina (Künstler und Kurator,
Wroclaw), Moira Zoitl (Künstlerin, Salzburg/Berlin) und Dr. Christiane
Mennicke
(Kunsthistorikerin und Leiterin des Kunsthauses Dresden)
(Moderation)

Mai 15th, 2007


Überwältigend !!!

Mai 9th, 2007

Hallo an alle kreatives proleten, bohèmiger und urbanen penner. Ich muss mich erst ein mal entschuldigen das auf/in diesem BLOG im Augenblick nicht so viel los ist. Aber das wird sich wieder ändern! Die Arbeit halt …

Ich habe eine neue Statistik zu den aufrufen dieses BLOGs einrichten können und ich muss ehrlich sagen, ich war baff als ich las das es mehrere tausend im Monat sind die auf diese Seite kommen.

Ich werde in den kommenden Tagen wieder kräftig bloggen und würde mich freuen wenn von eurer Seite auch wieder mehr Beteiligung kommt.

Beste Grüße
Marcel

“Beton statt Plüsch”

April 11th, 2007


PolylogModernBetonDesign @ www.polylog.tv/videothek

“Sessel und Nachttische aus kaltem Baustoff. Designliebhaber holen sich Beton in die gute Stube.”

Quelle: www.polylog.tv
rbb Fernsehen, Redaktion Polylux, 02.02.2007 00:05, Potsdam

PRO qm - Dresden - thematische Buchhandlung

März 15th, 2007

kreatives-proletariat.jpgproqm-dresden.jpg

Ich wohne nun schon wirklich lange in Dresden und ich kenne auch das Kunsthaus in der Inneren Neustadt. Doch noch nie ist mir aufgefallen das dieser Buchladen der im Kunsthaus ein PRO qm - thematische Buchhandlung ist. www.pro-qm.de

Zu finden ist die Buchhandlung:

Rähnitzgasse 8 / 01097 Dresden

Geöffnet:

Di. bis Fr. 14 - 19 Uhr & Sa./So. 12 - 20 Uhr
(Die Öffnungszeiten können abweichen.)

(Fotoquelle: http://www.phonocake.org)

“Latvian Holidays” (User: Gregor on vimeo)

Februar 2nd, 2007



Latvian Holidays on Vimeo

“Scenes are shot in Riga (Latvia), Tallinn (Estonia), Berlin (Germany)
Video is just about us having fun in Summer Holidays 2006
There was a big fight because of the song to the video.
I wanted to have a nice electrotrack.
The others won 3 to 1 against me.
During the compression process something happened to the video, before, the cut was exactly on the beat..dont know why not anymore.
Hope you enjoy watching it annyway
Camera: Sony HC90″

my creativ morning (User: et cetera on vimeo)

Februar 2nd, 2007



et cetera on Vimeo

“THANKS EVERYONE for all the positivity! i always appreciate it! xoxo

i made this over the course of a few rainy day hours from 580 digital photographs. no, i do not really dance like that. i swear!”

“Auf der Suche nach der digitalen Bohème”

Februar 2nd, 2007


Link: sevenload.com

“Auf der Suche nach der digitalen Bohème”
Jörg Leupold & Michael Seemann

“Die digitale Bohéme wurde der verwunderten Öffentlichkeit von Sascha Lobo und Holm Friebe vorgestellt. Um diesen Diskurs den elitären Kreisen deutscher Feulletons zu entreißen und ihn so den noch eltiäreren Kreisen der Geisteswissenschaften zugänglich zu machen, haben wir uns auf eine allzu akademische Spurensuche begeben. Unser Projekt befasst sich vor allem mit den peripheren Zentren der an sich schon sozial und kulturell satuierten digitalen Bohème und versucht so die topologische Formation der Bohèmerie im nichtdigitalen Raum zu vermessen. Der erste Teil, bei dem wir in Hamburg/Willhelmsburg forschten ist videotechnisch völlig undokumentiert geblieben. Der heutige Forschungsaufenthalt in Nienstedt/Bankenese, gottseidank nur fast.”

User: http://en.sevenload.com/users/mspro

PRO qm - Opening Party Sonntag, 4. Februar 2007

Februar 2nd, 2007

kreatives-proletariat.jpg

Neue Adresse / New Address / Nouvelle Adresse
Pro qm
Almstadtstraße 48-50
10119 Berlin

Opening Party
Sonntag, 4. Februar 2007

ab 18 Uhr:
Pro qm Eröffnung
Almstadtstraße 48-50, 10119 Berlin

ab 21 Uhr:
Pro qm Party im M12
(im Berlin Carré, neben McDonalds)
Karl-Liebknecht-Straße 13, 10178 Berlin
Live: MAN LIKE ME (London)
DJs: Man like me with Harry Sprout

Last Season Sale
5. bis 7. Februar
12 bis 20 Uhr Last Season Bücher

Alte Schönhauser Straße 48

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thematische Buchhandlung zu
Stadt, Politik, Pop, Ökonomiekritik,
Architektur, Design, Kunst & Theorie

Almstadtstraße 48-50, 10119 Berlin
geöffnet: Montag - Freitag 12-20 Uhr, Samstag 12-18 Uhr
Tel. 030.24728520, Fax 030.24728521
info@pro-qm.de

www.pro-qm.de

Januar 21st, 2007


Wir bauen was wir wollen Teil2 (User: plusminus)

Januar 20th, 2007

Einstürzende Neubauten
Von Peter Heimann, Berlin

Bauschäden. Der Sturm Kyrill rüttelt am neuen Prestigeobjekt Berliner Hauptbahnhof.

kreatives-proletariat.jpgDas Dixi-Klo gleich dem Berliner Hauptbahnhof hat den Sturm völlig unbeschadet überstanden. Auch im Kanzleramt vis-a-vis konnte ununterbrochen weiterregiert werden wie immer. Auf den Freiflächen in der Umgebung erwischte es zwei Wacholderbäumchen im Topf.

Umso bemerkenswerter – einige meinen peinlicher – ist der Sturm- und Imageschaden am neuen Glaspalast der Bahn am Rande des Berliner Regierungsviertels. Die *Kathedrale des Reisens*, deren endgültige Kosten von rund einer Milliarde Euro die Bahn erst vor wenigen Tagen offen zugab, ist erst acht Monate alt. Am Sturmabend, so gegen zehn Uhr, erwischte eine Böe einen sechs Meter langen hohlen Stahlträger aus der Südwestfassade.

Das tonnenschwere Metallstück krachte mit voller Wucht fast 40 Meter in die Tiefe auf eine Freitreppe. Die Steinstufen zerbarsten. Zum Glück war die Treppe menschenleer. Ein weiterer Träger rutschte aus seiner Befestigung und verkeilte sich in der Fassade. Die Streben umgeben das ganze Gebäude – aus Dekorationsgründen ohne Einfluss auf die Gebäudestatik, wie es heißt.

Der neue, moderne Bahnhof wurde aus Sicherheitsgründen komplett gesperrt und weiträumig abgesperrt. Bahnchef Hartmut Mehdorn mühte sich gestern Vormittag im leeren HBF um Gelassenheit. Der Vorfall sei *sehr schade*: *Auf jeden Fall werden wir alles tun, damit es nicht wieder passiert.* Mehdorn sagte, Architekt und Statiker müssten sich erst einmal ein genaues Bild machen. Mit dem Architekten Meinhard von Gerkan ist die Bahn zurzeit schwer verkracht, weil Mehdorn die Glasdächer der oberen Ebene hat kürzen lassen und eine Zwischendecke in der unteren Ebene nicht wie vorgesehen als Gewölbe, sondern mit 08/15-Lochplatten gestaltet hat.

Während der Bahnchef in der Haupthalle den Medien erklärte, wie es mit dem Bahnverkehr weitergeht, tropfte es nicht wenigen Zuhörern durch das Glas- und Stahldach auf den Kopf. *Pfusch am Bau*, resümierte der Grünen-Bundestagsabgeordnete Peter Hettlich aus Sachsen umgehend und wusste auch reflexartig, wer da gepfuscht haben sollte: Mehdorn.

Kurz nach Mittag fuhren gestern wieder die Züge, mitten in die Aufräumarbeiten hinein.

Fotokommentar: Ein vom Sturm gelöster Stahlträger hängt an der Außenhaut des Hauptbahnhofes in Berlin an einem Haken. Durch den Sturm der vergangenen Nacht wurde der Bahnhof stark in Mitleidenschaft gezogen und musste gesperrt werden. Foto: dpa

Quelle: (http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1383844)

Die Farbe Neon (User: plusminusnull)

Januar 15th, 2007

sonic.jpgNeon, Neon und noch mal Neon und nein ich meine damit nicht das Jugend- und Trendmagazin NEON das im Verlag Neon Magazin GmbH erscheint. Genauer gesagt geht es um den neuen Trend der Farbe Neon. Vor 3 Jahren wurde sie von den Modedesigner Tode gesagt. Doch jetzt scheint diese Farbe und Mode der Anfang 90′er Jahre wieder In zu werden. Was in Deutschland noch nicht auf den Straßen zu sehen ist, ist in Amsterdam und London schon lange bekannt. Aber die Modewelt macht sich dieses Thema zur Zerreißprobe. Endwerder Liebt oder Hasst man es und findest es albern. Denn um diese Neon-Farben tragen zu können, muss man ein großes Maß an Selbstbewusstsein haben.

backgrounlightning.gifDoch schau her, wenn man in diesem Modestiel auf den Straßen unterwegs ist. Wird man nicht gleich komisch angeschaut. An einem normalen Donnerstag Nachmittag hatte ich den Test gemacht und mich in Neonfarbener Ballonseide auf den Straßen von Dresden bewegt. Ich war Tram, S-Bahn und Bus gefahren und bin in diesen Sachen durch eine Fußgängerzone und ins Büro gegangen. Ich kam zu dem Ergebnis das die Menschen einen schon anschauten, sie aber auf ein Positiv reagierten. In der Tram setzten sich relativ mehr Personen neben mich, als unter gleichen Umständen in „Normaler“ Bekleidung.

backgrounlightning.gifBands wie Klaxons und MIA Beweisen das es aktuell denn je ist. Die Modedesignerin und Stylistin Carri Mundane der Klaxons erklärte erst vor kurzen *I translate their sound into clothes* und dieser Sound ist wie die Neonfarbe der anfang 90′er. Zusammen mit Ihrem Freund Gareth Pugh der vor kurzen der Star auf der Londoner Fashion Week war, Kreieren sie die Neon- New-Rave-Mode in den schrillsten Farben und verrücktesten Mustern. Auch werden gern Op-Art-Grafikern und Motive aus der Comicwelt verwendet.

backgrounlightning.gifIm Großen und Ganzen kann man sich nur freuen das endlich mehr Farbe auf den Straßen zu sehen ist. Nur fragt sich ob dieser Trend auch in Deutschland Einzug hält oder ob es bei einer kleinen Gruppe aus Größeren Städten wie Berlin und Dresden, wo ich dies schon beobachten konnte bleiben wird.

Januar 14th, 2007


Typologie: Klassische Flyer und ihre Botschaft (User: mind-fields)

Januar 13th, 2007

01.jpgDer Danceparty-Flyer

Layout-Idee: Alter, das muss diesmal so richtig geil aussehen! Sexy, verstehste?

Wie sieht der aus: Hell, strahlend, mit Stimmungsfarben (gerne Apricot, Pink, metallicblau), stets überladen mit atmosphärischen Einfällen und solariumgebräunter Sonne, Mond und Sterne. Dazu Körperteile in über- natürlicher Knackigkeit und Plakativität (Tropfen auf Hintern, Hintern auf Tropfen, Hintern mit lasziven Frauengesichtern in der Mitte), 3-D-Typographie ohne Klein- buchstaben. Hintendrauf: Sponsorwerbung, zum Beispiel: Autohaus Neuner.

Inhalt: Höchstens Information über die Anzahl der bereitgestellten Areas

Papier: Dünn, sehr dünn und immer das normalste Format.

Slogans: Convicted in Time!
Dancemania Vol. 06!
Flirtfactory Mainfranken goes Pornparty!
Partyboost-Countdown.Klassischer DJ-Name: DJ TemKekk (NY, Ibiza)

Was der Flyer nicht sagt: Dass die knackigen Girls auf dem Flyer bezahlt sind und nur in Käfigen tanzen, dass DJ TemKekk (NY) einen weißen Anzug mit silbernem Hemd und Cowboyhut trägt, dass es zwar eine RedBull-Hostess aber keine Garderobe gibt und dass die Türsteher nur auf Bewährung draußen sind.

Was passiert mit dem Flyer: Er liegt hundertfach in den Pfützen des Industriegeländes, auf dem die Dancemania-Party stattfindet. Oder er liegt angekokelt im Regionalzug.

02.jpg
Der Metalflyer

Layout-Idee: Mächtig

Wie sieht er aus: Gefährlich, wie aus Eisen, so dass man Angst hat, ihn anzufassen. Viel Dornen und Runenkram, außerdem gotische Kirchenportale, mittelalterliche Kriegswaffen, viel grau, braun, Metall und schwarz und Dornenkranz feat. Katzenbuckel. Außerdem wichtig - Metalbands legen großen Wert auf ihre ganz individuelle-furchteinflößende Typographie. Besonders beliebt dabei: Buchstaben mit zackigen Spitzen, Buchstaben mit handgemauerten Serifen, brennende Buchstaben und solche, die aussehen wie aus Granit gemeißelt.

Inhalt: Bloß nicht zuviel harmloser Scheiß – lieber noch ein paar Drachenköpfe oder vielleicht ein Gruselfinger.

Papier: Hochglanz (wirkt gefährlicher und kälter)

Slogan: Raise the Dead!
DARKANDDEATH 2
Nekromantic-Night
Metal-O-Drom

Klassischer DJ-Name: DJ Priest / DJ Thor (The Hammer)

Was der Flyer nicht sagt: Dass zur Metal-Night am Freitagabend nur die größten Spießer überhaupt gehen, nämlich Metal-Fans und dass die Bands nach dem Konzert duschen und die Gitarristen ihre Haare mit kleinen weichen Gummibändern zusammenknoddeln.
Was passiert mit dem Flyer: Er wird kistenweise entsorgt, wenn der örtliche Konzertveranstalter (Edelwhite Entertainment) endlich Insolvenz anmeldet.

03.jpgDer Trance-Flyer

Layout-Idee: Der Flyer ist die Party!

Wie sieht der aus:
Form follows Wirrness: Spiralnebel, psychotische Neonmuster, maximale Turbulenz bei gleichzeitiger Wahrung farblichen Durcheinanders. Dazu Symbole: Tetris-Steine, Türen von Raumschiffen oder gleich Aliens mit großen, toten Augen. Seltener: Laserkanonen und schmelzende Zahlen. In der Provinz oft: smaragfarbene Turbinen.

Inhalt: -

Papier: Dünn, glänzig, mit scharfen Kanten. Format gerne auch mal quer oder ausserhalb der DIN-Norm.

Slogans: Psychoshuttle
Trancemission 9
Leaving Earth tonight
OUTTER SPACE CONTACT!
In der Provinz auch immer noch gerne: Große UFO-Party am Donnerstag

Klassischer DJ-Name: DJ Intersolar (Traunreut, Abyss)

Was der Flyer nicht sagt: Trance machen nur noch hängen gebliebene Hausmänner und ein paar verwirrte Ex-Gothic-Mädels, deren Klamotten nach Zimtschmutz und Kiffe riechen.
Was passiert mit dem Flyer: Er wird daheim im Reihenmittelhaus auf einer Magnetnotiztafel von MöbelLutz festgepinnt, unter der sich jeder Gast auch die Plateauschuhe ausziehen muss.

05.jpgDer Themenparty-Flyer

Layout-Idee: Hallo Promo-Agentur, wir brauchen einen Flyer für Leute, die eigentlich keine Flyer mehr lesen und bitte billig.

Wie sieht er aus: Übersichtlich, klar strukturiert, keinesfalls überladen sondern zurückgenommen, schließlich muss der Flyer gelesen werden und nicht nur blinken.

Inhalt: Umfangreich: Bierpreise (Bier/Rüscherl 1 Euro), Programmhöhepunkte (Live: Gitta von Gitta&Paul) , Zielpublikum (Single Ladies & Sugardaddys / Junggbliebene), Postleitzahl, Parkplatzsituation, Anfahrtskizze

Papier: Bodenständige Papierqualität, kein Luxuskram.

Slogan: Jung wie man sich fühlt-Party
Roaring Twenties Rudolfszell
Schlagersahne
Michel-in-der-Suppenschüssel-Party

Klassischer DJ-Name: DJ Jochen Biehl / DJ Frankieboy

Was der Flyer nicht sagt: Dass er nur Leute angelockt hat, die eigentlich keine Flyer mehr lesen weil sie überhaupt nicht mehr aus dem Haus gehen oder die schon lange auf eine Party warten, die speziell auf ihre (Kann ja nicht jeder gleich sein!) Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Was passiert mit dem Flyer: Er wird in Liebesbriefen beigelegt, mit dem Vermerk: Jutta, erinnerst du dich noch an unsere erste Nacht? Habe den Zettel nur deswegen aufgehoben. verliebtgrins, Miss you! Ulf.

04.jpgDer Punkkonzert-Flyer

Layout-Idee: Scheiße, schon um halb vier, ey, und keiner weiß, dass wir heute spielen.

Wie sieht er aus: Wie Punk. Ungelenk, schwarzweiß, übereinfach und über- untalentiert, gekritzelt oder mit Kartoffeldruck, vollgeschissen oder mit Rändern von Bierflaschen. Typo gerne Kinderschrift oder Schreibmaschine.

Inhalt: Vor allem Bandname und gelegentlich auch noch ein pointiertes politisches Statement (Kill Faschos! / Umgehungsstraße Malching jetzt!) Eher selten genauer Auftrittsort, stattdessen konspiratives Kürzel (Juze / Keller). Auf keinen Fall: Anfangszeit.

Papier: grobes altes Papier vom Speicher, abgerissener Karton, Bierdeckel etc.

Slogan: Außer Fuck! eigentlich keine die über die zu erwartenden Akteure hinausgeht. Die Botschaft dahinter sagt natürlich: Egal ob ihr Wichser kommt, wir schädeln uns heute abend wenigstens mal ganz offiziell weg, hähä.

Klassischer DJ-Name: Mütze, Pinsche, Korn, Atzo, Kralle, Asso, Alder

Was der Flyer nicht sagt: Die Band hat nicht nur keine Lust zum Flyer drucken sondern auch nicht auf ein ganzes Konzert, deswegen lässt sich der Sänger nach dem dritten Lied einfach rückwärts ins Publikum fallen und knallt dabei gegen den Kicker. Die Kollegen feuern ihm noch ein paar Flaschen hinterher und nehmen dann den Laden auseinander.

Was passiert mit dem Flyer: Entweder: Weil derjenige der ihn im Suff gekritzelt hat später eine erfolgreiche Künstlerkarriere stemmt, wird der Flyer zur gesuchten Rarität und der Taschen-Verlag bringt ein Buch mit den 53434 wegweisendsten Punk-Flyer heraus.
Oder: Er wird vor Ort kultisch verehrt, weil es nur drei davon gab und man sich damit an die eigene wilde Zeit erinnert.

06.jpgDer Indiepopflyer

Layout-Idee: Ich habe auf dem Flohmarkt so stylishe Dinge entdeckt, die müssen drauf – Lotte hat doch ne Lomo.

Wie sieht er aus: Zum Anbeißen, entweder kindisch-süß, oder nostalgisch-cool. Hauptsache und jedenfalls: ironisch! Und in technicolor, mit alten Fernsehern, Autos oder Musikinstrumenten. Auf keinen Fall: modern. Und bitte nicht: ernst. Farbtöne sind braun, prilblumig, orange. Typographie gerne bullig, gemütlich.

Inhalt: Politisch korrekt, leicht nerdig, alle wichtigen Infos plus Verweis auf die Homepage (und den Filzladen) von demjenigen, der den Flyer gestaltet hat.

Papier: Festes gutes Papier, gerne ungewöhnliche Formate (Polaroid).

Slogans: LoFi und Spaß dabei!
Britpop und Artverwandtes
pure indie fun (ironisch)

Klassischer DJ-Name: DJ Phonoboy / DJ Kartoffelbrot

Was der Flyer nicht sagt: Von wegen coole alte Verstärker und 60’s-Glam – es sind eben doch wieder nur die pickligen Ringelpulli-Jungs mit ihren Bundeswehrschuhen da und der DJ spielt schon um viertel vor zwölf Bitter Sweet Symphony, die Toilette ist verstopft und das Bier warm.Was passiert mit dem Flyer: Er wird von Mädchenhänden in WG-Küchen aufgehängt und von Jungshänden als Lesezeichen in Der Fänger im Roggen benutzt.

resource: jetzt.de
images: jetzt.de

Dezember 31st, 2006


Einen Monat kreativBLOG und Heiligabend

Dezember 24th, 2006

166.gifWir freuen uns sehr über die rege Beteiligung. Dafür das kreativBLOG ganz auf Werbung verzichtet, sind wir mit den Anmeldungen und den Beiträgen sehr zufrieden. Wir wünschen allen User und Interessierten an krativBLOG ein schönes Weihnachtsfest und eine aufregendes und kreatives neues Jahr.

www.kreatives-proletariat.de

ZukunftsBild Dresden (User: plusminus)

Dezember 20th, 2006

marcel-brode.jpg17. Janurar 2007 - 17:00 Uhr

Der Oberbürgermeister der Landes- hauptstadt Dresden lädt zur Übergabe des ZukunftsBild Dresden an die Bürgerschaft in das Rathaus.

Aus über 700 Breiträgen wurden die 100 Besten ausgewählt. Diese werden ab dem 17. Januar im Lichthof des Ratshaus Dresden gezeigt. Bei dem ZukunftsBild Dresden handelst es sich um eine übe 6 x 6 Meter Große Stahlkonstruktion dessen Form und Gestaltung der Grafiker und Designer Marcel Brode (Berlin/Dresden) entwarf. www.dresden.de/zukunft

Redebeiträge halten unter anderem:

Prof. Dr. Rolf Kreibich, Direktor und Geschäftsführer des Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, Berlin
Prof. Dr. Karl-Siegbert Rehberg, Technische Universität Dresden
Elena Wiezorek, Citymanagerin Dresden

Enthüllungsinszenierung: Staatsoperette,
Musikalischer Rahmen: wahrscheinlich microscope sessions - www.Ds-X.org,
Anschließenden Empfang

Qualitätserhöhung von Fotos/Grafiken

Dezember 7th, 2006

Für alle die Ideen im Kopf haben und diese gern umsetzten würden, aber nicht wissen wie. Gibt es ab jetzt jeden Monat eine Lehrvorlage wie man etwas gestalten, erstellen oder bearbeiten kann. Diese hilft dir dabei dich z.B. in einem Bildbearbeitungsprogramm zurecht zu finden.

Im Monat Dezember geht es um die Bildqualität. Hier wird dir gezeigt wie groß die Bildqualität für einen Druck sein muss und wie man das macht. (Dieses Angebot ist noch im Aufbau und wird in von mal zu mal Optimiert.)

Du kannst die Vorlage ganz einfach mit einem klick auf den vorgegeben Link Öffnen oder runter lande. Die Größe beträgt A4 und es ist das für alle zu öffnende Datenform JPEG.

Kunst Kauf Rausch: Die Suche nach dem perfekten Bild (User: mind-fields)

Dezember 7th, 2006

Weitergeleitete E-Mail vom Kollegen im Postfach:

Liebe Freunde,
Nachwuchstalente (Kunsthochschule, Abschlusssemester) stellen aus.

ART is LOVE is ART
Vernissage am 1. Dezember, 19:00h

Kommandanturstr. 38, Rückgebäude

Kommt zahlreich und bringt Freunde mit.

Klingt ja fantastisch, denke ich. Genau das, was ich suche: Eine selbst organisierte Guerilla-Ausstellung von Kunsthochschulstudenten „im Rückgebäude“. Bestimmt sind die Wände dort verfallen und mit Graffitis besprüht, und zu trinken gibt es Rotwein aus der Tüte oder Leitungswasser aus dem Plastikeimer.

“Parole: Digital (2.0)” - Farbbeutel auf Silberfolie

Während der ICE-Fahrt zum Ausstellungsort nicke ich ein und träume von Frauen mit exzentrischen Frisuren und teuren Kleidern, von Männern mit großen Hornbrillen und Leinenanzügen. Alle stehen vor gigantischen Ölgemälden und diskutieren über Kunst als Wagnis zur Andersartigkeit. Mittendrin stehe ich, staune über so viel Kulturbeflissenheit und freue mich über ein überraschendes Angebot: „Segen der Stille“, Teer auf Rohseide, 180 mal 200 Meter: 79,90 Euro. Endstation – aufwachen.

Auf dem Hinterhof des Mietshauses mit der Nummer 38 stehen etwa zehn Menschen um einen kleinen Campingtisch, auf dem Teelichte flackern. Es ist kalt, darum wird Rotwein (aus Flaschen) und heißer Tee (wahlweise mit einem Schuss Rum) gereicht. Ich lasse mir von einem netten Mädchen mit einer Sherpamütze einen Grog mixen, denn mir fallen vor Kälte fast die Finger ab.

Das angrenzende Rückgebäude ist ein Flachbau, hübsch heruntergekommen, beinahe baufällig – genau so habe ich mir das vorgestellt. Die Ausstellung beinhaltet 15 Werke von vier Künstlern und erstreckt sich über drei sehr große von Neonröhren beleuchtete Räume, in denen sich außer mir jeweils eine bis zwei Personen aufhalten. Die ersten Bilder sind grauenhaft. Dunkle, matschige Töne überlagern sich in öligen Schlieren auf dicken Holzbrettern im geschätzten 15-mal-20-Zentimeter-Format. Formlos, flächig, düster und schlammig und außerdem viel zu klein für meine große Wand. Eher etwas für Nihilisten mit niedrigen Dachzimmerwohnungen.
Dazwischen: Großformatige Leinwände mit zerfließenden Neonfarben, grell, hart, very Eighties. Die sehen lustig aus, denke ich zuerst, wahrscheinlich wegen der coolen Titel: „Nexus, Bewegung, Neurose: 8 ist keine Zahl“ finde ich am besten. Nach zweiminütiger Betrachtung beginnt jedoch das Flimmern vor meinen Augen, und mir wird klar: Wenn ich so ein Ding zuhause aufhänge, wohne ich bald allein.
Der nächste Raum ist offenbar das ehrgeizige Solostück eines der Aussteller. Es hängen darin ganze drei Bilder, allesamt auf Karton gemalt. Riesige Pappen – wahrscheinlich ehemalige Möbelverpackungen. Die Motive sehen aus wie die Schreckensvisionen misshandelter Kinder: schwarze, geisterhafte Figuren mit fiesen Augen zeigen mit blutigen Fingern auf überfahrene Tiere. Hohe Tannen beugen sich über verlassene Feldwege. Der Stil erinnert an Fingermalereien im Kindergarten. Die Farben sind irgendwie krank – schwefelgelb, neonpink, kadmiumgrün erstrahlen postnukleare Winterlandschaften, die von schwarzen Schatten durchzogen und in die gestreifte Struktur des Papphintergrunds gedrückt werden. Ich bin zwar angewidert, aber gleichzeitig tief beeindruckt.

“Firmament des Schweigens” - Wachsmalkreide auf Backpapier (Toppits)

„You like these?“ fragt mich eine Stimme und mahnt mich ungewollt, den Unterkiefer wieder hochzuklappen. Ich fahre herum und spüre den mittlerweile dritten Grog.
„Ääh… ja, sure“, stammele ich. Englisch? „Erm - Great work.“
Der junge Mann freut sich professionell über die Kritik. Er stellt sich als der verantwortliche Künstler vor und fragt mich, ob ich auch male.
„Ich? Oh nein, haha, ich doch nicht. Nein, nein. So was könnte ich gar nicht. Dazu fehlt mir der Sinn und die ääh … Pappe.“
Mann, dieser Grog.
„Oh, you noticed?“, freut sich der Künstler. Er ist klein. Und er trägt einen altmodischen Hut zu einem schwarzen 2nd-Hand-Anzug mit alten Turnschuhen. Er berichtet mir von seiner Arbeit, dass er eigentlich aus Minnesota kommt, aber hier studiert hat und bald sein Studium beendet, seine Freundin auch hier ausstellt (die Grogfrau mit der Sherpamütze – von ihr sind die Neon-Attacken) und dass er Deutschland als Kunsthochburg schätzt. In Amerika sei es viel schwieriger, die Leute an seine Kunst heranzuführen. Auf Pappe malt er am liebsten. Er verwendet Acrylfarben und fixiert sie anschließend mit Haarspray. Seine Art zu reden ist sehr sympathisch und der Grog hat mich hemmungslos gemacht.
„Hau matsch for sis one?“, höre ich mich fragen und deute auf eines seiner Werke. Erst dann erkenne ich, dass darauf zwei kopulierende, säugetierartige Wesen unter einem rosa Himmel abgebildet sind. Ich schlage mir innerlich vor die Stirn, doch der Meister erklärt mir geduldig, dass dafür eigentlich sein Galerist hier in der Stadt zuständig sei. Er würde mir das Bild jedoch für 2000 Euro Cash jetzt hier sofort in eine Decke hüllen und mitgeben, weil wir uns so nett unterhalten haben. Über seine Galerie müsste ich eher 3000 Euro für das gleiche Bild hinlegen, könne aber dort auch bequem mit Kreditkarte zahlen.
Als mein Hustenkrampf abgeklungen ist, frage ich erschöpft: „Mit Rahmen?“ Der Künstler ist empört. Es gehören keine Rahmen dazu, erklärt er mir. Diese Werke dürften weder gerahmt noch aufkaschiert werden, sondern müssten in ihrer Rohheit direkt an einer weißen Wand hängen – ohne alles.
„My work is pure, you know, just as I am.”
Schon gut, schon gut. Ich frage ihn, ob er auch etwas Günstigeres hätte oder wenigstens wüsste, wo ich so etwas kriegen kann. Sein Lächeln gefriert.
In diesem Augenblick betritt eine grünblonde Frau mit einer gelb gerahmten Brille und einem Mantel aus Kunstrasen den Raum, erblickt meinen Maler, reißt die Arme hoch und schreit: „Daaaaaahling!“ Sie fallen sich in die Arme, küssen sich auf den Mund und verlassen Arm in Arm das Rückgebäude, um sich an der Tee-und-Rum-Bar über doofe, unwissende Vernissagebesucher aus Bayern das Maul zu zerreißen.

Ich verlasse schwankend den Hinterhof und höre die Kunstrasenfrau im Gehen noch diverse male „Daaaaahling!“ schreien. Komische Szene, denke ich. Und immer noch kein Bild in Sicht.
Wenn ich weiter zu solchen Guerilla-Ausstellungen gehe, werde ich am Ende Alkoholiker oder verrückt. Ich glaub, ich geh lieber mal in eine Galerie.

Digitales Fernsehen (User: exrexexrex)

November 30th, 2006

Eine Branche bricht auf, die Frage ist nur wohin? Mobile content, IPTV, UMTS, DVB-H etc. durchucken die Branche und fordern die Kretaiven zu neuen höchstleistungen. Die Frage ist nur, wissen die Kreativen Köpfe eigentlich, was sie tun? Ich sage nein. Der Boom wird von Leuten ausgelöst, die von den technischen vorrasussetzungen und Möglichkeiten nicht die geringste Ahenung haben. Und lasen sich blenden von Leuten, die genauso wenig Ahnug haben. Wie serden sich also due Gewohnheiten ändern. Bzw. Wann endlich werden sie sich ändern?

Was weiß ich?! (User: exrexexrex)

November 29th, 2006

Der Bedarf an Wissen wird durch neue Medien nicht zwingend erhöht. Ganz im Gegengteil, mit der Verbreitung des Internet als universellem Speichermedium, wird er auf beruhigende Weise reduziert. Wissen ist jederzeit und überall abrufbar. Der User muss nichts mehr Speichern, sondern kann jederzeit und überall per Klick über das benötigte Wissen verfügen. In der Geschichte der Medien eine weitere Stufe, die mit der Etwicklung von Zeichensysthemen als Speichermedium für Erfahrenes beginnt und im Laufe der Zeit kontinuierlich weitertwickelt wurde (Buch, Kamera, Film, Telefon, Morseapparat, Radio, TV, etc.). Die Geschwindigkeit, eine scheinbare Interaktivität und eine schier unendliche Weite macht das Internet als Quelle des Wissens für den User attraktiver, als die Flimmerkiste mit seinem zahlenmässig und zeitlich begrenzten Angebot an Kanälen. Und trotzdem bedient auch das Fernsehen sehr erfolgreich den Hunger nach Wissen. Von der Reportage über das Wissensmagazin und Quiz-Shows bis hin zu Doku-Soaps ist für jeden User etwas dabei. Und wenn es nicht gefällt, schaltet man einfach ab oder um. Wie wirken sich digitale Welten und Medien auf den User aus? Sicherlich kann es sein, dass heutzutage dank mobiler Kommunikation mehr telefoniert wird, als zu anderen Zeiten. Aber ist es wirklich so, dass das Medium den User dazu zwingt? Ist er mit der Verbreitung von neuen Medien entmündigt und kann nicht mehr selbst entscheiden, ob er sich auf ein Bier trifft, einen Brief per Hand schreibt oder ein gutes Buch liest? Man kann sich gut verstecken, in den wirtuellen Welten des Internet, und bevor man jemanden im wirklichen Leben in die Augen schaut, spekuliert man doch lieber im virtuellen Raum und schützt sich vor der Enttäuschung. Die vielen Nischen des Internet kann für einen User Schutz bedeuten, gleichzeitig bietet es ein Versteck, für alle diejenigen, die der wirklichen Welt den Kampf angesagt haben. Vom vereinsamten Einzelkämpfer bis hin zur organisierten Kriminalität. Digitale Bilder verändern, wie bereits Fotografie, Film und die Entwicklungen der Malerei seit dem Ende des 19. Jahrhunderts, die Seh- und Adaptionsgewohnheiten von Usern. Digitale Bildtechnik ermöglicht nicht nur, die Welt in mit einem anderen Blick zu sehen, sondern bedeutet auch, durch stete technische Weiterentwicklung schnell und einfach neue Welten zu kreieren. Es liegt am User mit dieser Verantwortung umzugehen.

Wir bauen was wir wollen Teil1 (User: plusminus)

November 29th, 2006

Streit um Berliner Hauptbahnhof eskaliert

gr_1337397_835160147.jpgBerlin - Nach dem Urteil zum neuen Berliner Hauptbahnhof ist der Streit zwischen Bahnchef Hartmut Mehdorn und dem klagenden Architekten Meinhard von Gerkan eskaliert. „Für diesen Egotrip müssen nun bis zu 40Millionen Euro aufgewendet werden, mal abgesehen von jahrelangen Beeinträchtigungen des Zugverkehrs“, sagte Mehdorn der „Bild“-Zeitung (Donnerstag). Gerkan wiederum warf der Bahn neben dem Bruch von Vereinbarungen „trickreiche Manöver“, „übelste Methoden der Täuschung“, die Behinderung der Architektenarbeit und das Ausbleiben des Honorars vor. „So ist man noch niemals mit uns umgegangen“, sagte der international tätige Architekt der „Süddeutschen Zeitung“ (Mittwoch).

Gerkan hatte mit einer Klage gegen die Bahn am Dienstag vor dem Berliner Landgericht in erster Instanz Recht bekommen. Der Konzern hatte in dem im Mai eröffneten Hauptbahnhof im Untergeschoss nicht Gerkans Gewölbekonstruktion, sondern eine Flachdecke eingebaut.

Mehdorn sagte dazu, Kunden, Mitarbeiter und indirekt die Steuerzahler müssten diese Zeche bezahlen. „Dagegen werde ich kämpfen.“ Architektenverbände begrüßten hingegen das Urteil als Stärkung des Urheberrechts.

Mehdorn zeigte Unverständnis für die Entscheidung, nach der die Decken nach den ursprünglichen Plänen umgebaut werden müssen. „Wir haben einen Bahnhof bestellt und keine Kathedrale. Dass ein Architekt bestimmen kann, welche Konstruktion der Bauherr und Eigentümer wählen muss, kann doch nur Kopfschütteln auslösen“, sagte Mehdorn. Er kündigte an, die Bahn werde bis zur letzten Instanz gehen. Gerkan betonte, die Bahn solle sich an Vereinbarungen halten, die sie getroffen hat. Falls das Urteil in höheren Instanzen bestätigt werde, sollte der Bahnhof die ursprünglich vorgesehene Decke und die Überdachung der Bahnsteige erhalten.

Zur Zahlungsmoral der Bahn meinte der Architekt: „Ich werde bei unseren China-Projekten oft gefragt: Wie ist denn die Zahlungsmoral der Chinesen? Ich sage dazu immer nur: Zehnmal besser als die der Bahn. Das kommt ja noch hinzu: Die verweigern einem sogar das verdiente Honorar! Das ist in der Öffentlichkeit noch gar nicht bekannt“, sagte der Architekt. „Dieses Benehmen ist einfach unmöglich, unfassbar!“

Seiner Ansicht nach ist das Urteil, sollte es Bestand haben, ein Präzedenzfall. „Das war ja auch eines der Motive für unsere Klage“, erläuterte Gerkan. Wichtig sei, „dass das ein sehr ausgewogenes Urteil ist zugunsten einer Balance zwischen kommerziellen Interessen und Selbstdarstellungsinteressen des Bauherrn auf der einen Seite und der Baukultur auf der anderen Seite“.

Die Bundesarchitektenkammer kritisierte die von der Bahn veranschlagten Umbaukosten. Die Summe von 40 Millionen Euro sei „unseriös“, teilte die Kammer am Mittwoch in Berlin mit. Mögliche Beeinträchtigungen von Reisenden durch anstehende Umbauarbeiten hätte die Bahn ohne weiteres im Vorfeld vermeiden können. „Jetzt muss es darum gehen, unter Abwägung der Interessen von Bauherrin und Architekten eine architektonisch und wirtschaftlich angemessene bauliche Lösung zu finden.“ Die Kammer zeigte sich erfreut, dass das Gericht einen „unabgestimmten Eingriff“ der Bahn in die geistige Leistung der Architekten als Verstoß gegen das Urheberrecht gewertet habe.

Auch der Bund Deutscher Architekten sieht in dem Richterspruch ein positives Signal. „Wir denken nicht, dass es ein Einzelfall ist“, sagte Sprecher Olaf Bahner. Das Urteil habe gezeigt, dass ein Bauherr nicht eigenmächtig Pläne ändern dürfe, sondern dies in Absprache mit dem Architekten tun müsse. „Da hätte sich die Bahn absprechen müssen“, betonte Bahner. Beim oberirdischen Dach sei auch eine Änderung erfolgt, diese sei aber mit Gerkan besprochen worden. Der Hauptbahnhof sei ein „Jahrhundertbauwerk“ und eine „Visitenkarte“ der Stadt. Über das jetzige Dach im Untergeschoss sagte Bahner: „Die ganze Raumwirkung des Gebäudes ist dadurch völlig zerstört.“ Die Umbaukosten dürften aber nicht den Steuerzahler treffen.

Der Deutsche Kulturrat begrüßte das Urteil. „Ein Auftraggeber kann nicht nach Belieben mit der geistigen Schöpfung von Urhebern umgehen, das gilt auch für einen Großauftraggeber wie die Bahn“, sagte Geschäftsführer Olaf Zimmermann. Der kommunalpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Götz, sagte, das Urteil stärke die Baukultur in den Städten. „Stadtbildprägende öffentliche Bauwerke“ könnten in Zukunft nicht mehr ohne weiteres zu Lasten der Architektur einseitig verändert werden. „Gute Architektur in den Städten gewinnt.“ (dpa)

(Quelle:http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1337397)
Fotoquelle: dpa

November 29th, 2006



Thomas Berlin 1985 on Vimeo

>>urban absurdities<<

November 28th, 2006

urban-absurdities.jpg

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WER? DoppelD aus Dresden
WAS? Malerei + Objekte + Installationen
WANN? 30.11. – 20.12.2006
WO?
Galerie KUNST RAUM MATO, Bieberer Straße 215-17, 63071 Offenbach am Main, S-Bahn: Offenbach Ost | S1 | S2 | S8 | S9

Ausstellungseröffnung:
Donnerstag den 30.11. ab 19.3o Uhr

Öffnungszeiten:
Donnerstag
17.oo – 20.ooUhr

Samstag + Sonntag 14.oo – 17.oo Uhr
und nach Vereinbarung: 0179-7310516

In der Ausstellung “Urban Absurdities” beschäftigen sich die Künstler mit der Wahrnehmung unserer Welt. Sie nehmen Bezug auf die Wirklichkeit, indem sie diese verändern und Aspekte des täglichen Lebens in den Vordergrund stellen. Die Künstler entdecken das Absurde.

“Das kreative Proletariat”

November 28th, 2006


arm+kreativ @ www.polylog.tv/monolux

Das neue Schwester- magazin von polylux machte sich die armen, kreativen zum Thema einer ganzen Sendung. Dies beweist das das Thema Aktueller denn je ist. Der Bericht “Das kreative Proletariat” wurde mit neuen Interviews und Kommentaren ausgebaut. So z.B. mit einem Interview von Holm Frieber und Sascha Lobo die das Buch “Wir nennen es Arbeit” schrieben. „Sie ernennen die friedensliebenden Selbermacher zu den Vorreitern der zukünftigen Arbeitswelt.“

“Sie glauben nicht an große Karriere: Gut ausgebildete Workaholics sind das hippste Proletariat aller Zeiten.”

Quelle: www.polylog.tv
rbb Fernsehen, Redaktion Polylux, 27.11.2007 21:58, Potsdam

kreativBLOG _Stararchitekt gesucht

November 27th, 2006

architektur.jpgEine Stadt ist schon was schönes. Viele ver- schiedene Menschen und überall leben und arbeiten sie. In großen und kleinen Gebäuden, im Keller, zwischen drin und unterm dach. Jeder hast seine Individualität und jedem gefällt was anderes. Nur wenn so viele Menschen viele verschiedene Dinge mögen. Warum gestalten dann nur paar wenige Architekten die Lebensräume in den wir Leben und Arbeiten? Ich rede hier von den so genannten Stararchitekten. Sie allein haben die Hoheit große Projekte umzusetzen und ihren Stiel einer Stadt auf zudrücken. Wird aber dieser Effekt des Startarchitekten nicht noch verstärkt in dem die anzahle der Architekturstudenten ansteigt? Je mehr Auswahl man hat, um so mehr geht man doch eigentlich auf das alt bekannte zurück!?
Fotoquelle: www.photocase.com , User: U5

Nur meine “digitale” sicht. (User: Mystic Boulder)

November 26th, 2006

Ist es nicht möglich, dass vielmehr das Fernsehprogramm ein Spiegel unserer Zeit ist, als der Urauslöser des schlechten Geschmackes? Wie mein Vorkommentator schon sagte, die Sendeanstalten ermitteln den Bedarf meist durch Marktforschung. Das lässt vermuten, dass das Interesse an guten und wissenssteigernden Sendungen nicht sehr hoch sein kann. Man merkt ja schon sehr, dass das Wissen und der Drang nach Wissenserweiterung durch die neuen Medien auf der einen Seite erhöht aber auf der anderen Seite bei der breiten Masse der Nutzer einen erschreckenden negativen Effekt ausgelöst hat.

Die Lust auf ein gesellschaftliches Leben rückt immermehr in den Hintergrund. Kontakte pflegt man meistens via Mobiltelefon oder Internet. Das beste Beispiel sind die Zustände wie sie zur Zeit im asiatischen Raum herrschen. Bei vielen jungen Menschen verschwimmt zunehmend der Bezug zur Realität und eine direkte Körperlichkeit wird immer seltener. Sexualität herrscht da nur noch virtuell und führt zu einer Sterilisation des täglichen Umgangs mit der Gesellschaft. Man könnte sagen, dass die Asiaten nicht nur gute Roboter bauen sondern sich selbst auch zu solchen degradieren.

Digital sehen wird unser Leben sicher erleichtern, viel bunter und “interessanter” gestallten. Die Welt in eine kleine optische Leitung quetschen, auf die man von überall Zugriff bekommt. Nur eines wird UNS dadurch immermehr verwehrt sein: Einen gesunden Bezug zu uns selbst, unseren Mitmenschen und unserer Umwelt.

Ich will nicht sagen, dass ich die Digitalisierung grundsätzlich ablehnen. Nein ich begrüße sie sogar. Es könnte so ein Weg geebnet werden in dem jeder seiner Kreativität auf ein hohen Niveau nachkommen kann. Gut lässt sich das in der digitalen Filmkunst ersehen. Durch neue und relativ günstige Technik ist es jetzt auch für ambitionierte Independent-Filmemacher möglich, ihre bewegten Bilder, in HD qualität, zu filmen und später auf 35mm Film zu Fatzen (”Tape to Film Transfer”: Übertragung von Videomaterial auf Film). Beste Beispiele sind Star Wars - Episode II und III die auch komplett digital gefilmt wurden.

Es liegt an uns ob wir die Digitale Welt dahin lenken, dass sie uns mehr nützt, als dass sie uns schaden wird.

Michael

Die Fernsehprogramm Analyse (User: exrexexrex)

November 26th, 2006

tv.jpgDie Analyse zum täglichen Fernsehprogramm finde ich hervorragend, wenn auch ein wenig zu subjektiv. Die Auswahl des Programms spiegelt nur einen Bedarf wider, der in den Fällen von privatrechtlichen Sendeanstalten meist durch aufwendig teure Markt- forschungen ermittelt urde. Ob das im Falle von Qualität immer jedermanns Geschmack trifft, sei dahingestellt. Es allzusehr zu verdammen, kann nicht die Lösung sein. Was die Öffentlich -Rechlichen ageht, stimme ich zu. So ein schlechtes Programm per Gesetz bezahlt zu bekommen, kann nicht länger funktionieren. Wenn man z.B. mit i-Tunes, dazu bereit ist, für das weichspülen des Hirns über einen weiteren Kanal zu zahlen, sollte man diesen Weg vielleicht auch beim TV forcieren. Was gibt einem im Falle von i-Tunes eigentich das Gefühl von \”grenzenloser Freiheit\” und Individualität? Die im Angebot befindlichen Titel sind vorausgewählt und nur, wer über das nötige Kleingeld und technische Verständnis verfügt kommt in den Genuss. Ist das nun die bessere Alternative oder im wahrsten Sinne des Wortes eine gelungene Ablenkung? Sind wir nicht alle eine werberelevante Zielgruppe? Mag sein, aber Hauptsache, wir können frei entscheiden! Oder uns immerhin die Illusion der freien Entscheidung erhalten!

Fotoquelle: www.photocase.com , User: wadada

Bevorzugt mit Mozilla Firefox zu öffnen.

November 25th, 2006

Bei der Darstellung mit Webbrowsern wie dem “Internet Explorer” können Fehler auftreten und / oder bestimmte Objekte nicht angezeigt werden.

Darum wird geraten www.kreatives-proletariat.de mit dem Mozilla Firefox Webbrowser zu öffnen / nutzen.


german trashTV (User: mind-fileds)

November 25th, 2006

jeden vorabend, wenn ich von der arbeit komme, ist der erste weg zu meinem mac um iTunes zu starten und den raum mit guter musik zu füllen. früher war es immer so, dass mein erster gang zum fernseher war. dort kamen serien, musikvideos und und und.

aber seit einigen jahren haben sich die fernsehsender überlegt, die qualität wegzulassen und die menschlichen gehirne mit trash-shows, doku-soaps, gericht-shows und möchtegerndetektiven zuzumüllen. man bekommt auf jeden sender befohlen, wie man richtig und teuer zu kochen hat, denn billig schmeckt nicht, wie man sein wohnung mit häßlichen möbeln von dicken blonden frauen zustellt, wie jeder den mordfall in der nachbarschaft lösen kann und anschließend den vermeintlichen mörder vor’s gericht zieht.

dann kann man lernen wie man dummen menschen ihr geld, welches sie für teure lebensmittel ausgegenben haben und somit nicht mehr haben, aus den taschen ziehen kann, in dem man sie penetrannt mit schwachsinnigen gewinnspielen vor den fernseher lockt, wo man sprichwörter wie “geit its zeld” lösen muss und einfach nur anrufen brauch, in der hoffnung, auf leitung 7 zu landen und von dem in abm stehenden moderatoren dumm angemacht zu werden, wenn man dann sagt “geiz ist geil”. selbst schuld sag ich nur.

am schlimmsten aber ist, dass, wenn ein sender eine sendung oder eine serie oder eine show erfolgreich unters volk bekommen hat und die einschaltquoten den werbeträgern gefällt, die anderen sender, die keine eigenen einfälle haben, schlecht abkupfern. und dann so tun, als wäre es auf ihren mist gewachsen! lächerlich und erbärmlich.

die allerschlimmsten aber, sind die öffentlich rechtlichen. die es verstanden haben, ihre geldquelle per gesetz zusichern zu lassen. die für ihr sauschlechtes programm noch geld vom zuschauer kassieren. und dann studioeinrichtungen bauen die besser ausgestattet sind als manche wohnungen. welches aber nur zur dekoration ist, und dann eine dümmliche, mit dem kopf schaukelnde blonde rumlatscht und am ende ihrer horrorsendung verpricht, dass alles gut wird. oder wenn die große samstagabend-show kommt, in der prominente eingeladen werden, die großartiges geleistet haben. die die menschheit mit bester unterhaltung das leben vesüßt haben. die vor intelligens nicht mehr gerade aus laufen können. die ihr privates leben auf hi8 aufnehmen, in der hoffnung, dass es privat bleibt und nach ein paar monaten dann für jedermann im internet runtergeladen werden kann und später dann im bezahl-fernsehn auf einem kanal - natürlich gegen nochmaliger bezahlung - angeschaut werdern kann. für solche schwachmaten wird das geld rausgeballert, der bildungsauftrag bleibt auf der strecke.

wenn aber mal eine sendung oder serie im fernsehn läuft, die wirklch gut ist, aber nicht gleich von 4 fantastilarden zuschauern geschaut wird, wird sie sofort abgesetzt und durch schwachsinnige eigenproduzierte serien ersetzt oder durch eine wiederholung von einer anderen angebelich gut gelaufenden sendung. oder man erklärt den mittwochabend zum blockbuster abend und sendet filme, die öffters gelaufen sind, als meine rotznase im winter.

liebe tv-sender, wenn ihr meint, quote mit verdummten arbeitslosen kartenlegerinnen oder ex-moderatoren machen zu müssen. wenn ihr nur noch billig produzierte doku-soaps senden müsst und schlechte schauspieler oder sänger supportet, wird es zeit einen schlussstrich zu ziehen, den fernsher bei ebay ;o) zu verkaufen und versuchen die gez gebühren zu kündigen. damit ihr langsam merkt, dass man den zuschauer nicht verarschen kann.

aber scheinbar können sie es doch…

kreativBLOG _Schauen oder doch eher sehen?

November 25th, 2006

fs.jpgSchaust du noch oder siehst du schon? Unsere Welt wird immer Digitaler. Nicht ohne Grund wird eine bestimmte Gruppe von Menschen die „Digitale Bohéme“ genannt. Wie haben wir gesehen und wie werden wir sehen? Oder sehen wir gar nicht mehr selbst, da die Medien uns zeigen was wir sehen sollen? Egal ob Fernsehen, Onlinemovie, Video, DVD, Filmdateien oder gar das sehen unsere Umwelt. Manche dieser Medien werden kaum noch genutzt oder sind am Aussterben. Also wie werden wir sehen und sehen wir uns überhaupt noch selbst?

Fotoquelle: www.photocase.com , User: dave *


kreativBLOG _Stimmungskiller Laptop?

November 25th, 2006

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Elektrosmog statt Kaffeedunst: Wie militante Notebook-User uns den Cafébesuch vermiesen.

Vor rund drei Jahren installierten die ersten Cafés “wirelessLAN” - eine sagenhafte Technik, die es Laptop-Benutzern ermöglicht, kabellos ins Internet zu gehen. Was zunächst als Segen der Technik gepriesen wurde, entpuppt sich nun als atmosphärischer Albtraum: Heerscharen von Notebooksüchtigen machen die einst gemütlichen Cafés zu unkommunikativen Arbeitstempeln. Und ein Ende des Laptop-Booms ist nicht in Sicht!

Kathrin Schwiering / Stephan Dolck
Quelle: www.polylux.tv

kreativBLOG _”Wir nennes es Arbeit”

November 25th, 2006

kp-kleiner.jpg

Das Projekt ist die Arbeit. Manche machen es aus Spaß die anderen aus muss. Da die meisten Firmen gerade was kreative Arbeiten angeht die Aufträge an ausstehende Firmen und Agenturen weiter geben, werde so im ersten schritt feste Arbeitsplätze vernichtet. Die Firmen und Agenturen die die
Aufträge bekommen, stelle dann auch wieder nur Personen für bestimmte Projekt auf Zeit ein.Wird es
in Zukunft nur noch Projektarbeit geben? Was denkst du, sieht die Arbeitswelt in mehreren Jahren so aus oder sind wir sogar jetzt schon in den zukünftigen Arbeitssituationen tätig?

*kreativBLOG aber WIE?

November 25th, 2006

  • Anmeldung:

Kostenfrei und ohne muss einer Nennung von persönlichen Angaben unter “Login” bei “Registrieren”.
Eine Anmeldung ist nötig um Kommentare
und Beiträge zu schreiben.

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  • Beitrag schreiben:

Im Benutzermenü unter “Schreiben”, Text eingeben, wer mag Bild einfügen, Kategorie fest legen und einfach Veröffentlichen.

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  • Comments schreiben:

Auf „Comments“ klicken und im angezeigten Textfeld Kommentar schreiben.

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  • Categories (Kategorien, Themenblöcke) anlegen:

Dies Funktion ist dem Administrator vorbehalten. Neue Kategorien könne aber auf Wunsch an die E-Mail Adresse: info@kreatives-proletariat.de eingerichtet werden.

cadegorien.jpg

Willkommen auf kreativBLOG ..

November 24th, 2006

vor kurzen wurde der kreativBLOG zur Kommunikation von Kreativen Menschen eingerichtet .. Hier können Kontakte, Informationen ausgetauscht und besprochen werden .. Auslöser und Namensgeber dieses Blogs war eine Beitrag im Fernseh-Magazin “Polylux” .. In dem ging es um das “Kreative Proletariat” und die “Urbanen Penner” Berlins .. Der Arbeitsmarkt geht von der Festanstellung zur Projektarbeit über .. und das neue Buch “Wir nennen es Arbeit” (Broschiert) von Holm Frieber und Sascha Lobo zeigt das das Thema aktueller denn je ist .. Ich würde mich freuen wenn sich Leute hier auf der Webseite über Projekte .. aktuelle Themen und das kreative Leben Austauschen ..

Beste Grüße ..
Marcel